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Alisha Palmowski lieferte am zweiten und letzten Tag der F1 ACADEMY-Testfahrten während der Saison in Silverstone eine Meisterleistung an Konstanz und Tempo ab. Die Fahrerin von Red Bull Racing dominierte das Feld und setzte sich sowohl in der Vormittags- als auch in der Nachmittagssession an die Spitze, womit sie ihren Status als Fahrerin, die man im Auge behalten muss, eindrucksvoll untermauerte.
Der Tag begann unter schwierigen Bedingungen: Grauer Himmel und Regenschauer am frühen Morgen hinterließen eine feuchte und tückische Strecke in Silverstone. Das Feld ging zunächst auf Regenreifen für Erkundungsrunden auf die Strecke, doch die Session wurde früh unterbrochen, als Rafaela Ferreira die erste Rote Flagge auslöste, nachdem sie in Stowe von der Strecke ins Kiesbett gerutscht war.
Als sich die Streckenbedingungen langsam verbesserten, purzelten die Rundenzeiten. Trotz einer zweiten Roten Flagge aufgrund eines Abflugs in Club fand das Feld seinen Rhythmus. Alba Larsen knackte als Erste die 2:15-Minuten-Marke, doch Palmowski übernahm bald das Kommando und lag nach der ersten Stunde bereits über eine Sekunde vor dem Rest des Feldes.
Während Gademan kurzzeitig die Spitzenposition innehatte, entwickelte sich die Session bei abtrocknender Strecke zu einem Duell zwischen Larsen und Palmowski. Ella Lloyd nutzte die besseren Bedingungen, um als Erste eine Zeit unter 2:09 Minuten zu fahren, doch eine späte Rote Flagge nach dem Abflug von Kaylee Countryman in Club sorgte für ein hektisches Finale. Nach Wiederaufnahme des Betriebs war Palmowski nicht zu schlagen und setzte mit einer beeindruckenden Zeit von 2:02,861 auf ihrer letzten Runde die Bestmarke des Vormittags. Lloyd folgte mit 0,686 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz, während Megan Bruce ein rein britisches Podium komplettierte.

Am Nachmittag kam die Sonne heraus und bot den Fahrerinnen repräsentativere Bedingungen, um das Limit ihrer Fahrzeuge auszuloten. Rachel Robertson legte zunächst mit einer 2:04,525 vor, doch Palmowski übernahm schnell wieder die Initiative und unterbot diese Zeit um mehr als eine Sekunde.
Die Red Bull Racing-Pilotin verfeinerte ihr Tempo weiter und drückte die Bestmarke schließlich auf 2:01,945. Ihre Teamkollegin Megan Bruce zeigte eine beeindruckende Leistung und kam mit nur 0,077 Sekunden Rückstand ins Ziel, während Payton Westcott die Top Drei abrundete.
Die Session wurde kurzzeitig durch eine Rote Flagge unterbrochen, um Ava Dobson aus dem Kiesbett in Luffield zu bergen, doch die Unterbrechung brachte die Führenden kaum aus dem Konzept. Da an der Spitze keine weiteren Verbesserungen erzielt wurden, war Palmowskis Dominanz am Vormittag und Nachmittag ein klares Signal an die Konkurrenz.
Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf richtet sich der Fokus nun auf Runde 2 in Montreal, die für den 22. bis 24. Mai angesetzt ist. Für weitere Einblicke in die Entwicklung junger Talente im Motorsport lesen Sie Abbi Pullings Gedanken zur sich wandelnden Landschaft für junge Rennfahrerinnen.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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