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Freddie Slater hat sich nach seiner Bestzeit im Freien Training für TRIDENT mit einer 2:06.311 in den Mittelpunkt des Gesprächs bei der FIA Formel 3 in Spa-Francorchamps katapultiert. Das frühe Tempo des Briten war ein klares positives Signal, doch die Session deckte auch die Herausforderungen beim Verkehr und Reifenmanagement auf, die das Qualifying maßgeblich beeinflussen dürften.
Slater beschrieb den ersten Run als besonders stark und lobte sein Team dafür, ihm sofort ein konkurrenzfähiges Auto zur Verfügung gestellt zu haben. „Es fühlte sich wirklich positiv an“, sagte er. „Das Team hat mir auf Anhieb ein großartiges Auto gegeben, die erste Runde war wirklich stark und gegen Ende wurde es mit dem ganzen Kampf um die Streckenposition etwas chaotisch.“
Er fügte hinzu, dass er schnell an das Limit gehen und auf seinen ersten Runden abliefern konnte, was ihn zuversichtlich stimmt, dass das Team auf der Leistung aus dem Training aufbauen kann. Das Ergebnis setzt eine starke Saison für den Audi-Entwicklungsfahrer fort, der zwar noch auf seinen ersten Sieg in der FIA Formel 3 wartet, aber regelmäßig auf dem Podium stand.

Mehr zur Session erfahren Sie in unserem Bericht: Freddie Slater führt Freies Training der Formel 3 in Spa an.
Die späten Phasen des Trainings wurden zunehmend schwieriger, da die Reifen ihren besten Grip verloren und die Fahrer um eine freie Strecke kämpften. Slater erwartet, dass das Qualifying eher Disziplin als überstürzte Entscheidungen erfordert, wobei die Kraftstoffmengen einen deutlichen Unterschied zwischen dem ersten und zweiten Run ausmachen werden.
„Man kann nicht einfach in den ersten Run gehen und erwarten, dass es die perfekte Runde ist“, erklärte er. „Natürlich muss man jede mögliche Runde maximieren und sehen, wo man am Ende landet.“
Das Verkehrsmanagement wird eine weitere große Variable sein. Mit 30 Autos auf der Strecke und jedem Fahrer, der versucht, nicht eine Gruppe anzuführen, fand sich Slater im weiteren Verlauf der Session von Autos umringt. Er wartete schließlich auf den richtigen Moment und ließ mehrere Konkurrenten passieren, bevor er seinen letzten Run absolvierte.
Die Reifen hatten jedoch ihren Zenit bereits überschritten, was eine weitere Verbesserung verhinderte. Für Slater war die Lektion einfach: „Wenn man eine Panikentscheidung trifft, dann geht es schief, daher denke ich, dass Geduld der Schlüssel sein wird.“

Slater strebt nach seinem bestmöglichen Start die Pole-Position an, erkennt aber auch an, dass Spa von jeder Startposition aus Möglichkeiten bietet. Der Windschatten, die chaotische Natur der Strecke und eine neue DRS-Zone sollten für offene Rennen sorgen.
„Natürlich ist die Pole sehr wichtig, aber für mich kann man hier von überall aus Rennen fahren“, sagte Slater. Das unmittelbare Ziel ist daher klar: das Tempo reproduzieren, die Verkehrsfalle vermeiden und das im Training gewonnene Selbstvertrauen in eine Qualifying-Runde ummünzen.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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