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Der Weg an die Spitze des Motorsports entwickelt sich rasant, und die F1-Academy-Meisterin von 2024, Abbi Pulling, beobachtet diese Transformation aus erster Reihe. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Sports gibt die 23-Jährige zu, dass sie die schiere Menge an Möglichkeiten, die der nächsten Generation von Fahrerinnen heute offenstehen, fast ein wenig beneidet.
"Ich sage immer, ich wünschte, ich wäre noch einmal acht Jahre alt, denn es wäre großartig, auf so einem Weg zu sein", teilte Pulling mit. "Das Durchschnittsalter sinkt immer weiter, was fantastisch ist. Es ist großartig, schon in jungen Jahren diese Erfahrung zu sammeln."

Die Daten stützen Pullings Beobachtungen. Das Durchschnittsalter der Fahrerinnen in der F1 Academy ist stetig gesunken – von 20,6 Jahren in der Debütsaison 2023 auf 18,8 Jahre für 2026. Dieser Wandel wird durch junge Talente wie Joanne Ciconte und Lisa Billard verkörpert, die bereits mit 16 Jahren an den Start gehen.
Für Pulling, die mit 18 und 19 Jahren in der W Series erste große Aufmerksamkeit erregte, stellt das aktuelle Umfeld einen gewaltigen Entwicklungssprung dar. "Diese Mädchen machen das jetzt mit 15, 16 Jahren, sie sind also in einem noch jüngeren Alter, um sich zu entwickeln und zu lernen", bemerkte sie. "Sie sind einen Schritt voraus. Wenn man darüber nachdenkt, 14-Jährige – das ist der Wahnsinn."
Trotz der Herausforderungen, die ein männerdominierter Sport mit sich bringt, bleibt Pulling optimistisch für die Zukunft. "Es ist eine so aufregende Landschaft, die Zukunft ist hell und spannend. Ich wünsche allen nur das Beste und hoffe, dass sie sich in dem männerdominierten Sport, in dem wir leben, durchsetzen können."

Seit dem Gewinn ihres F1-Academy-Titels hat Pulling keine Zeit verloren, ihre Karriere voranzutreiben. Neben ihrer Teilnahme an der GB3 Championship hat sie eine zentrale Rolle als Rookie- und Simulatorfahrerin für das Nissan Formula E Team übernommen.
Sie sieht diesen Übergang als entscheidenden Bestandteil ihrer beruflichen Entwicklung. "Ich denke, das, was Nissan mit mir macht – sich stark auf den Simulator zu konzentrieren und mich dann in diese Rookie-Sessions zu setzen –, ist ein wirklich großartiger Weg, um zu lernen", erklärte sie. "Es ist keine klassische Fahrerakademie, aber es ist die einzige Möglichkeit, jemanden wirklich in einem Formel-E-Auto auszubilden und echte Erfahrung zu sammeln."

Während sich der Sport weiterentwickelt, liegt der Fokus weiterhin darauf, nachhaltige Wege für junge Fahrerinnen zu schaffen, um ihr Handwerk zu verfeinern. Pulling dient dabei als Paradebeispiel dafür, wie man Meisterschaftserfolge in breitere berufliche Chancen ummünzen kann.
Für weitere Informationen zu den neuesten Entwicklungen in den Nachwuchskategorien und darüber hinaus lesen Sie mehr über Doriane Pins historischen Test mit Mercedes oder die kürzlichen Podestplätze der F1-Academy-Absolventinnen in der ELMS-Serie.
Ciara stammt aus Dublin und ist eine preisgekrönte Filmproduzentin, Podcasterin und Autorin mit 20 Jahren Erfahrung im Bereich Storytelling. Als lebenslange Fan des Leinster- und irischen Rugby-Teams wandte sie sich nach ihrem Umzug nach Berlin und der Mitbegründung von Formula Live Pulse dem Motorsport zu. Jetzt wendet sie ihr Produzentenhirn auf die Formel 1 an und navigiert durch die Höhen von Oscar Piastris Aufstieg und den einzigartigen Stress, ein adoptierter Ferrari-Fan zu sein. Sie liebt es, über die Formel 1 zu reden und zu reden, wenn man ihr die Gelegenheit dazu gibt!
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