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Aston Martin hat bestätigt, dass Ersatzfahrer Jak Crawford beim Großen Preis von Japan seinen ersten Freien-Training-Einsatz der Formel-1-Saison 2026 absolvieren wird. Er übernimmt im FP1 in Suzuka das Cockpit von Fernando Alonso.
Die Session ist Teil der vorgeschriebenen Rookie-Einsätze des Teams und findet in einer herausfordernden Phase für den Rennstall aus Silverstone statt, der in den ersten Saisonrennen Schwierigkeiten hatte, den AMR26 konstant auf die Strecke zu bringen.
Der 20-jährige Crawford wird im ersten Training des Wochenendes Alonsos Fahrzeug übernehmen – ein weiterer Schritt in seiner fortlaufenden Integration in die Struktur von Aston Martin. Zwar hat er den Kurs in Suzuka bislang noch nicht unter realen Bedingungen erlebt, doch seine umfangreiche Simulatorarbeit könnte sich als besonders wertvoll erweisen.
Der US-Amerikaner war im Hintergrund stark eingebunden und absolvierte zahlreiche Kilometer im Simulator in Silverstone. Diese Vorbereitung mündet nun in wichtige Streckenzeit auf einer der anspruchsvollsten Rennstrecken im Kalender.
Trotz seiner vergleichsweise geringen Erfahrung in Suzuka ist Crawford kein Neuling in einem Formel-1-Auto. Gegen Ende der vergangenen Saison nahm er an zwei FP1-Sessions teil und hat inzwischen mehr als 3.000 Kilometer in Fahrzeugen von Aston Martin zurückgelegt. Sein Einsatz in Japan wird somit sein dritter FP1-Auftritt innerhalb von weniger als sechs Monaten sein.
„Ich freue mich riesig darauf, in Suzuka für das Team ins Cockpit zu steigen“, sagte Crawford. „Es ist eine traditionsreiche und zugleich extrem anspruchsvolle Strecke, und ich kann es kaum erwarten, das im Simulator Gelernte unter realen Bedingungen umzusetzen.“
„Ein großes Dankeschön an das Team für diese Gelegenheit. Wie bei meinen bisherigen FP1-Einsätzen möchte ich das Beste daraus machen und so viel wie möglich lernen.“
Aston Martins Chief Trackside Officer Mike Krack betonte, dass die Session eine doppelte Bedeutung habe – sowohl für Crawfords Entwicklung als auch für das übergeordnete Programm des Teams.
„Es ist großartig, dass wir Jak im Rahmen unseres kontinuierlichen Engagements zur Förderung junger Talente eine weitere Gelegenheit im FP1 geben können“, erklärte Krack.
„Er hat hart gearbeitet, insbesondere im Simulator in Silverstone, und diese Session wird ihm ermöglichen, weiter wertvolle Streckenerfahrung zu sammeln.“
„Für ihn ist es eine wichtige Chance, sich weiterzuentwickeln und gleichzeitig das Team durch das Sammeln nützlicher Daten und Feedback zu unterstützen.“
Für Aston Martin ist das FP1 in Suzuka mehr als nur ein routinemäßiger Rookie-Einsatz. In einer Phase, in der es schwierig war, die verfügbare Streckenzeit optimal zu nutzen, bietet Crawfords Einsatz sowohl einen Entwicklungsschritt als auch eine zusätzliche Gelegenheit zur Datensammlung, während das Team versucht, seine Saison zu stabilisieren.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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