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Doriane Pins bemerkenswerte Saison 2025 hat die Französin an einen entscheidenden Punkt ihrer Rennkarriere geführt. Als frisch gekrönte F1-Academy-Championesse nutzt Pin ihren Schwung, um ihr sportliches Portfolio zu erweitern – mit der Rückkehr zu den kräftezehrenden 24 Stunden von Le Mans. Dieser strategische Schritt steht beispielhaft für den modernen Ansatz vieler aufstrebender Fahrerinnen und Fahrer, ihren Weg Richtung Formel 1 zu beschleunigen: Fortschritte im Formelsport werden mit hochkarätigen Einsätzen im Langstreckenbereich kombiniert.
Pin wird das legendäre Rennen in der LMP2-Klasse für das Duqueine Team bestreiten und dabei den #30 Oreca O7-Gibson pilotieren. Der Wettbewerb ist Lauf 4 der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und unterstreicht damit seine Bedeutung im größeren Motorsport-Kontext. Mit gerade einmal 21 Jahren bringt Pin dieses Langstrecken-Engagement mit ihrer Rolle als Entwicklungsfahrerin bei Mercedes F1 in Einklang – eine Position, die sie erst kürzlich übernommen hat.
Es ist nicht Pins erster Auftritt auf dem Circuit de la Sarthe. Ihr Le-Mans-Debüt gab die Französin 2023 am Steuer von PREMA Racing, ebenfalls in der LMP2-Kategorie. Die Erfahrung, das anspruchsvolle 24-Stunden-Format auf der 13,6 Kilometer langen Strecke zu meistern, liefert wertvollen Kontext für ihre Rückkehr. Die dreijährige Pause seit ihrem Debüt verdeutlicht zugleich die Intensität ihrer F1-Academy-Kampagne, die 2025 ihren Fokus vollständig beanspruchte.
Neben Le Mans wird Pin in der Saison 2026 auch die European Le Mans Series (ELMS) mit dem Duqueine Team bestreiten. Diese Doppelbelastung – ein prestigeträchtiges Langstrecken-Highlight plus eine komplette Meisterschaft – verlangt außergewöhnliche körperliche Fitness und mentale Stärke. Die ELMS bietet kontinuierliche Rennerfahrung und Datensammlung, die ihre Auftritte in Le Mans zusätzlich untermauern werden.

Die 94. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans findet Mitte Juni 2026 auf dem Circuit de la Sarthe statt. Das LMP2-Feld umfasst 19 Oreca 07-Gibson-Fahrzeuge – ein entsprechend hart umkämpftes Umfeld. Für Pin ist das eine Chance, ihre Anpassungsfähigkeit als Rennfahrerin zu demonstrieren: den Wechsel zwischen den Präzisionsanforderungen des Formelsports und den Elementen Ausdauer, Strategie und Teamarbeit, die im Prototypen-Rennsport entscheidend sind. Ihr Werdegang zeigt, wie Fahrerinnen und Fahrer heute ein umfassendes Rennerprofil aufbauen, um ihre Chancen auf das ultimative Ziel des Sports zu stärken: die Formel 1.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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