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Die FIA hat sich bereit erklärt, ihre Ergebnisse aus dem Programm für zusätzliche Entwicklungs- und Upgrade-Möglichkeiten (ADUO) zu überprüfen, nachdem Red Bull Powertrains als Hersteller mit dem leistungsstärksten Motor in der Formel 1 eingestuft wurde.
Wie aus dem Fahrerlager zu hören ist, nimmt der Dachverband die Ergebnisse erneut unter die Lupe, um sicherzustellen, dass die Bewertung absolut präzise ist, bevor eine offizielle Mitteilung erfolgt.
Das Thema rückte nach dem Großen Preis von Monaco in den Fokus, als Lewis Hamilton enthüllte, dass Mercedes HPP, Ferrari, Audi und Honda durch den ADUO-Mechanismus Unterstützung erhalten sollen. Diese Offenlegung folgte auf die Einschätzung der FIA, dass Red Bull Powertrains über den stärksten Motor verfüge.
Für einen breiteren Kontext zu den aktuellen Diskussionen über die FIA-Antriebseinheiten lesen Sie unseren Bericht über die schrittweise Erhöhung der F1-Motorleistung durch die FIA für 2027 und 2028.
Das Ergebnis sorgte für Verwunderung, da ADUO nur anhand von Leistungskennzahlen für den Verbrennungsmotor gemessen wird und nicht für die gesamte Antriebseinheit. Diese Unterscheidung steht im Zentrum der Kontroverse um die ersten Ergebnisse.
Dass Red Bull Powertrains an der Spitze der Motoren-Leistungstabelle steht, steht im Widerspruch zu den geäußerten Zuverlässigkeitssorgen, während Autos mit Mercedes HPP-Antrieb bisher alle sechs Grands Prix und drei Sprints gewonnen haben. Gemäß der beschriebenen ADUO-Methodik definiert jedoch das breitere Wettbewerbsumfeld nicht die Messung.
Mercedes HPP wurde als innerhalb von zwei Prozent von Red Bull Powertrains liegend eingestuft. Infolgedessen erhält das Team ein ADUO-Upgrade für 2026 und ein weiteres für 2027 sowie zusätzliche Spielräume im Budget-Cap.
Audi, Ferrari und Honda liegen nach aktuellem Stand mehr als vier Prozent zurück, was sie dazu berechtigt, zwei Token pro Jahr im Rahmen des Programms zu erhalten.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels hat die FIA ihre ADUO-Ergebnisse noch nicht offiziell veröffentlicht. Auch die zur Datenerhebung verwendeten Metriken wurden weder den Teams noch externen Stellen zugänglich gemacht.
Diese Geheimhaltung ist beabsichtigt. Ziel ist es, zu verhindern, dass Motorenhersteller das System effektiv manipulieren, indem sie langsamer erscheinen, als sie tatsächlich sind, um Upgrade-Token zu erhalten, auf die sie aufgrund ihrer reinen Leistung keinen Anspruch hätten.
Hamiltons Kommentare nach Monaco fielen daher in eine Zeit, bevor der Dachverband seine offizielle Position bekannt gegeben hatte. Da die FIA die Ergebnisse nun überprüft, bleibt das endgültige ADUO-Bild vorbehaltlich einer offiziellen Bestätigung.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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