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Kimi Antonelli hat verraten, dass er „liebend gern“ in Zukunft gemeinsam mit Max Verstappen ein Langstreckenrennen bestreiten würde. Der Niederländer bereitet sich derweil auf seinen Start bei den 24 Stunden vom Nürburgring später in dieser Saison vor.
Während Verstappen seinem stetig wachsenden GT-Lebenslauf ein weiteres Kapitel hinzufügt, macht Antonelli deutlich, wie groß der Reiz des Langstreckensports für ihn ist – vor allem, wenn er sich dabei ein Auto mit einem der führenden Formel-1-Piloten teilen könnte.
Verstappen wird im Mai zwischen dem Großen Preis von Miami und dem Großen Preis von Kanada bei den 24 Stunden vom Nürburgring antreten. Er soll einen Mercedes AMG-GT3 von Winward Racing steuern, der im Red-Bull-Design an den Start geht.
Es ist nicht sein erster Ausflug in den Langstreckensport. Bereits im vergangenen September gewann der Niederländer bei seinem GT3-Debüt auf der Nürburgring-Nordschleife – ein Beleg für seine Begeisterung und seine Wettbewerbsfähigkeit in dieser Disziplin.
Sein fortgesetztes Engagement im GT-Sport ist auch Antonelli nicht entgangen – und hat Gedanken an eine mögliche Zusammenarbeit geweckt.
Auf die Frage, ob er Interesse daran hätte, ein GT3-Auto zu fahren, antwortete Antonelli begeistert:
„Das wäre supercool.“
Der Italiener ging noch einen Schritt weiter und spielte offen mit dem Gedanken, sich mit Verstappen zusammenzutun.
„Ich würde liebend gern gemeinsam mit Max ein Langstreckenrennen fahren. Ich glaube, das wäre ziemlich großartig. Es ist cool, weil wir beide die Leidenschaft für GT-Autos teilen.“

Antonellis Verbindung zum GT-Sport reicht weit zurück. Sein Vater Marco war selbst in dieser Kategorie aktiv und ist Eigentümer sowie Teamchef von AKM Motorsport, das in verschiedenen Rennserien angetreten ist. Antonelli erklärte, wie sehr ihn dieser Hintergrund geprägt hat:
„Bei mir kommt das durch meinen Vater mit dem GT-Team, und gelegentlich gehe ich testen, wenn es möglich ist.“
Auch Verstappens offensichtliche Begeisterung für diese Disziplin sprach er an.
„Natürlich hat auch Max großen Spaß daran. Es ist wirklich cool, dass er die 24 Stunden vom Nürburgring fährt – ich glaube, das wird ein großartiges Event, und ich werde es auf jeden Fall verfolgen.“
Mit Blick auf die Zukunft machte Antonelli seine Ambitionen deutlich:
„In Zukunft würde ich das wirklich gern machen – mit ihm ein Langstreckenrennen fahren. Ich denke, wir wären ein ziemlich starkes Duo, und es wäre eine tolle Erfahrung.“
Vor allem die Nordschleife übt auf ihn eine besondere Faszination aus.
„Auch das habe ich in Betracht gezogen. Ich habe zum Beispiel schon nach einem Test auf der Nordschleife gefragt, weil ich diese Strecke liebe. Ich würde sie auch gern einmal im echten Renneinsatz erleben.“
Vorerst liegt Antonellis Priorität jedoch auf seiner zweiten Saison in der Formel 1.
Beim jüngsten Großen Preis von China erreichte er einen Meilenstein, als er seinen ersten Sieg feierte und seinen Mercedes-Teamkollegen George Russell in einem souveränen Doppelsieg (1-2) hinter sich ließ.
Damit liegt Antonelli mit 47 Punkten auf Rang zwei der Fahrerwertung – nur vier Zähler hinter Spitzenreiter Russell.
Auch wenn Langstrecken-Ambitionen Teil seiner langfristigen Vision sind, sorgt Antonellis aktueller Weg in der Formel 1 dafür, dass eine mögliche GT-Zusammenarbeit mit Verstappen vorerst warten muss.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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