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Alpine hat die Aufnahme von Alex Dunne in sein Nachwuchsfahrer-Programm für die Saison 2026 offiziell bestätigt und damit die Position des irischen Talents innerhalb der Entwicklungs-Pipeline des in Enstone beheimateten Teams gefestigt. Der 20-Jährige wird seine Formel-2-Kampagne mit Rodin Motorsport fortsetzen und zugleich ein umfassendes Förderprogramm als offizielles Mitglied der Alpine Academy absolvieren – mit dem Ziel, sich als potenzieller künftiger Trumpf für den französischen Hersteller zu empfehlen.
Dunnes Schritt ist ein bedeutender Meilenstein in seiner Rennkarriere nach einer konkurrenzfähigen F2-Debütsaison 2025, in der er Platz fünf in der Fahrerwertung belegte. Die Bestätigung folgt auf monatelange Spekulationen und mündet in seinen öffentlichen Auftritt bei Testfahrten mit einem F2-Auto in Alpine-Lackierung im markanten Pink-Design von BWT während der Vorsaison-Tests in Barcelona.
Der Weg zu Alpine war für Dunne weder geradlinig noch kurz. Nach zwei Rookie-Einsätzen im Freien Training mit McLaren in der Saison 2025 trennte sich der Ire im Oktober vom Team aus Woking, nachdem er zu dem Schluss gekommen war, dass sein Weg in die Formel 1 ins Stocken geraten sei. Kurzzeitig tat sich jedoch eine Chance auf, als Red-Bull-Berater Helmut Marko Dunne nach Milton Keynes holen wollte – ein Vorstoß, der sich letztlich im Zuge interner Umstrukturierungen beim Energy-Drink-Rennstall zerschlug.
Flavio Briatore, Alpines Executive Advisor, spielte eine Schlüsselrolle dabei, Dunne zu verpflichten. Briatores Begeisterung für das Potenzial des jungen Fahrers beschleunigte die Gespräche über das Winterfenster hinweg – trotz einer wesentlichen Komplikation: Dunnes FIA-Superlizenz-Situation. Dem irischen Fahrer fehlten die erforderlichen 40 Wertungspunkte, um als vollwertiger Ersatzfahrer infrage zu kommen, was eine technische Hürde darstellte, die in den Verhandlungen berücksichtigt werden musste.
Trotz der Superlizenz-Einschränkungen bleibt Alpines Engagement für Dunnes Entwicklung ungebrochen. Sein primäres Ziel für 2026 ist eindeutig: um die Formel-2-Fahrermeisterschaft kämpfen – ein Vorhaben, das er öffentlich angekündigt hat. Dunne wird an der Seite der etablierten Academy-Mitglieder Gabriele Mini und Kush Maini antreten, in einem stark besetzten Nachwuchs-Starterfeld, in dem ein Titelgewinn seinen Weg Richtung Formel 1 deutlich beschleunigen könnte.
Briatore unterstrich Alpines Vertrauen in den Neuzugang und lobte dessen „beeindruckende“ Auftritte sowohl in der F2 als auch bei seinen McLaren-FP1-Einsätzen; als prägendes Merkmal hob er „reine, natürliche Geschwindigkeit“ hervor. Dunne stößt nun zu Ersatzfahrer Paul Aron – dem einzigen Academy-Mitglied, das derzeit über genügend Superlizenz-Punkte für eine F1-Berechtigung verfügt – und verstärkt damit Alpines Pool an Zukunftstalenten.
Die Bestätigung markiert ein neues Kapitel für Dunne und macht 2026 zu einer entscheidenden Saison, in der meisterschaftsreife Leistungen letztlich die F1-Chance freischalten könnten, die sein übergeordnetes Ziel bleibt.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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