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Der Alpine mit der Startnummer 35, pilotiert von Ferdinand Habsburg, setzte im ersten Hypercar-Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans 2026 auf dem Circuit de la Sarthe die Bestmarke und sicherte sich damit einen Platz im Hyperpole-Shootout am Donnerstagabend.
Habsburg fuhr die Referenzrunde vor dem Cadillac Hertz Team Jota (#12) und dem Cadillac WTR (#101) und brachte Alpine damit an die Spitze einer hart umkämpften Auftaktphase. Im Anschluss bedankte sich der Österreicher bei seiner Mutter für ihr Vertrauen und verlieh einem Ergebnis, das sportlich von großer Bedeutung ist, eine persönliche Note.
Das Ergebnis unterstreicht zudem den starken Start von Alpine in die Le-Mans-Woche, nachdem das Team zuletzt intensiv an seinem Hypercar-Paket gearbeitet hatte. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Analyse darüber, wie Alpines Aero-Update für Le Mans das Vertrauen in die Reifen gestärkt hat.
Während Alpine und Cadillac den Sprung nach vorne schafften, scheiterten einige namhafte Hypercar-Teams am Einzug in die nächste Runde. Stoffel Vandoorne im Peugeot #93 verpasste den Cut ebenso wie der AF Corse Ferrari #83 und der Peugeot #94.
Das Ausscheiden des AF Corse Ferrari #83 wiegt besonders schwer, da das Auto im Vorjahr das Rennen gewann. Nun muss es von Startplatz 17 ins Rennen gehen, eingeklemmt zwischen dem Peugeot #93 auf Platz 16 und dem Peugeot #94 auf Platz 18.
Gemäß dem Qualifying-Format ziehen die besten 15 Fahrzeuge aus jeder der drei Klassen in die Hyperpole-Sitzungen am nächsten Tag ein, bei denen die besten Startpositionen in jeder Kategorie noch vergeben werden.
In der LMP2-Klasse fuhr Doriane Pin für das Duqueine-Team (#30) die schnellste Zeit und setzte sich damit an die Spitze der Klassenwertung. Dahinter folgte das Auto von CLX Motorsport (#37), während der Inter Europol Competition (#343) die drittschnellste Zeit erzielte.
Pins Leistung verschafft dem Duqueine-Team eine starke Ausgangslage für die Hyperpole-Phase der Klasse, in der die endgültige Startaufstellung entschieden wird.
In der LMGT3-Klasse lag das Team Racing Team Turkey by TF (#34) mit Fahrer Peter Dempsey zunächst vor dem Proton Competition (#77) und dem Heart of Racing Team (#23) an der Spitze.
Am Donnerstagmorgen wurde das Auto mit der Nummer 34 jedoch disqualifiziert, da die Höhe der Leitbleche am Heckdiffusor nicht dem Reglement entsprach. Diese Strafe warf das Fahrzeug ans Ende des Feldes zurück und beförderte den Proton Competition (#77) auf die Pole-Position der Klasse.
Mit der nun feststehenden Hyperpole-Besetzung hat das Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans 2026 bereits für Tempo, Druck und eine große Überraschung nach der Session gesorgt.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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