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Die Rennkommissare beim Großen Preis von Monaco haben sowohl gegen Alpine als auch gegen Williams Geldstrafen verhängt, nachdem ihre jeweiligen Fahrer während des letzten freien Trainings das Tempolimit in der Boxengasse überschritten hatten.
Das während des gesamten Wochenendes in Monaco geltende Limit von 60 km/h erwies sich für die Kommissare als wiederkehrendes Thema, wobei am Samstagmorgen zwei weitere Teams auf die Liste der Verstöße gesetzt wurden.
Franco Colapinto war der deutlichere Übertreter der beiden. Der Alpine-Pilot wurde mit 68,9 km/h gemessen – das sind 8,9 km/h über dem Limit –, ein Spielraum, der den Kommissaren wenig Spielraum für Nachsicht ließ. Alpine wurde daraufhin mit einer Geldstrafe von 900 € belegt.
Bei Williams war der Verstoß zwar deutlich geringer, aber im Prinzip nicht weniger strafbar. Alex Albon wurde mit 60,2 km/h gemessen – nur 0,2 km/h über dem erlaubten Limit –, ein hauchdünner Vorsprung, der dennoch eine Geldstrafe von 100 € durch die Kommissare nach sich zog.
Es ist erwähnenswert, dass diese Art von Verstoß ein wiederkehrendes Thema an diesem Wochenende in Monaco war. Bereits zuvor erhielt Mercedes eine Geldstrafe von 100 €, nachdem George Russell im ersten freien Training das gleiche 60-km/h-Limit um 0,3 km/h überschritten hatte, was unterstreicht, wie genau die Geschwindigkeiten in der Boxengasse auf den Straßen von Monte Carlo überwacht werden.
Während keine der Strafen nennenswerte sportliche Konsequenzen hat, verdeutlicht der Kontrast zwischen Colapintos Überschreitung von fast 15 % und Albons kaum wahrnehmbarem Verstoß, wie dieselbe Regelung in der Praxis zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen kann.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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