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Mercedes wurde von der FIA mit einer Geldstrafe von 100 € belegt, nachdem George Russell beim ersten freien Training zum Großen Preis von Monaco beim Überschreiten der Geschwindigkeitsbegrenzung in der Boxengasse erwischt wurde. Der Verstoß ist zwar geringfügig, stellt jedoch einen Regelverstoß dar, auf den die „Silberpfeile“ gut hätten verzichten können.
Russell überschritt das Tempolimit von 60 km/h in der Boxengasse um lediglich 0,3 km/h. Ein minimaler Ausrutscher, der auf den Straßen von Monte Carlo, wo überall Präzision erwartet wird – auch in der Boxengasse –, nur schwer zu rechtfertigen ist. Gemäß Artikel B1.6.3a des FIA Formel-1-Sportreglements unterliegt jeder Verstoß gegen das Tempolimit in der Boxengasse einer Geldstrafe, unabhängig davon, wie knapp der Grenzwert überschritten wurde.
Auf der Strecke war Russells Freitag einigermaßen produktiv. Der Brite beendete das FP1 auf dem fünften Platz, eine Sekunde hinter dem Spitzenreiter Charles Leclerc – ein Rückstand, der die Herausforderung widerspiegelt, vor der Mercedes auf einer Strecke stehen könnte, auf der Ferrari bereits beträchtliche Stärke gezeigt hat. Während Ferrari die Session dominierte und Leclerc das Feld anführte, suchten die Silberpfeile in den unteren Rängen der Top 5 noch nach Antworten.
Vielleicht noch aufschlussreicher war der Abstand innerhalb der Mercedes-Garage. Russell war vier Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege und Meisterschaftsführender Kimi Antonelli, der Vierter wurde – ein Rückstand, der Aufmerksamkeit erfordert, während das Wochenende in Richtung Qualifying voranschreitet.
Die Geldstrafe selbst wird kaum Auswirkungen auf die übergeordneten Ambitionen von Mercedes in Monaco haben, aber der teaminterne Rückstand und die Notiz der Rennkommissare sorgen zusammen für einen gedämpften Start in das Wochenende für Russell, der im Fürstentum ein starkes Ergebnis benötigt, um den Punkteabstand zu Antonelli an der Spitze der Gesamtwertung zu verkürzen.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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