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Das erste Konzept-Rendering des Fahrzeugs, das im Mittelpunkt von Anthony Hamiltons ehrgeiziger HybridV10-Serie steht, wurde enthüllt. Es bietet das bisher klarste Bild davon, was der Vater des siebenmaligen Weltmeisters Lewis Hamilton hier ins Leben rufen möchte.
Das digitale Bild zeigt ein geschlossenes Cockpit-Design, das dennoch aerodynamische Elemente und eine offene Radaufhängung beibehält, die eher an einen traditionellen Einsitzer erinnern – eine bewusste Mischung aus Moderne und Motorsport-Tradition.
Hamilton entwickelt Pläne für eine unabhängige Motorsport-Meisterschaft, die sich auf leistungsstarke V8- und V10-Motoren konzentriert. Ursprünglich war eine begrenzte Hybridfunktionalität für die Boxengasse und den Einsatz des Safety-Cars vorgesehen. Es wird jedoch erwartet, dass sich die erste Saison nun primär auf ein reines Saugmotor-V10-Paket konzentrieren wird.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die ersten V10-Autos im Jahr 2028 oder 2029 an den Start gehen, wobei eine V8-Kategorie möglicherweise 2029 oder 2030 folgen könnte. Hamiltons erklärtes Ziel ist es, die ersten HybridV10-„Festivals“ im Jahr 2028 auszurichten.
In einem Social-Media-Beitrag, der zusammen mit einer Silhouette des Autos veröffentlicht wurde, erläuterte Hamilton die Fortschritte seit der ersten öffentlichen Ankündigung des Projekts: „Ich habe die letzten Monate damit verbracht, die Mittel aufzubringen, um das Projekt auf den Weg zu bringen. Seit Dezember schreitet das Projekt im Hintergrund stetig voran. Die erste Designphase des Autos ist nun abgeschlossen und wir sind in die ersten Stadien der CFD-Entwicklung übergegangen. Das Ziel bleibt dasselbe: 2028.“
Erste Rückmeldungen aus den CFD-Tests seien ermutigend, und die Arbeit werde in der digitalen Umgebung fortgesetzt, bevor der Übergang zu Windkanaltests erfolgt.
Im Zentrum von Hamiltons Vision steht die bewusste Ablehnung künstlicher Rennhilfen. Kein DRS, ein Fokus auf die Minimierung von „Dirty Air“, um echten Rad-an-Rad-Wettbewerb zu ermöglichen, und das Bestreben, das Fahrzeuggewicht so gering wie möglich zu halten, sind die tragenden Säulen des Konzepts.
Während Lewis Hamilton weiterhin in der Formel-1-Startaufstellung für Schlagzeilen sorgt, vertritt das Projekt seines Vaters eine gegensätzliche Philosophie – eine, die eher auf Einfachheit und Spektakel als auf technologische Komplexität setzt.
Anthony Hamilton äußerte sich bereits früher unmissverständlich zum Ethos der Serie: „Meine Absicht ist es, die Komplexität zu reduzieren und den Fokus wieder auf den Fahrer zu legen. Das bedeutet kein künstliches Leistungsmanagement – nur echter Rennsport. Letztendlich möchte ich reinen, authentischen Rennsport, bei dem das fahrerische Talent im Mittelpunkt steht.“
Mit dem Abschluss der Designphase und der laufenden CFD-Arbeit entwickelt sich die HybridV10-Serie vom Konzept zur Realität – und das erste Rendering deutet darauf hin, dass Hamiltons Ambitionen perfekt zur visuellen Identität der Maschine passen, die den Kern des Projekts bildet.
Quelle: The Race

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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