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Aston Martin bereitet Berichten zufolge einen weiteren Führungswechsel vor: Adrian Newey führt nun die Suche nach einem neuen festen Teamchef an, nachdem die Formel-1-Saison 2026 mit einem Debakel begonnen hat.
Der Rennstall aus Silverstone erlebt einen miserablen Saisonauftakt und hat bislang kein einziges Rennen beendet. Sowohl Lance Stroll als auch Fernando Alonso kämpfen im problembehafteten AMR26 mit massiven Vibrationen.
Die neue Motorenpartnerschaft mit Honda hat Aston Martin frühzeitig Rückschläge beschert. Zuverlässigkeitsprobleme und Defizite bei der Leistungsabgabe schränken die Wettbewerbsfähigkeit erheblich ein. Kaum gefahrene Kilometer bei den Vorsaisontests mündeten in zwei aufeinanderfolgenden Doppel-Ausfällen in Australien und China – ein denkbar schlechter Start in die neue Saison.
Angesichts des Ausmaßes der Leistungs- und Zuverlässigkeitsprobleme rückt die Führungsstruktur des Teams zunehmend in den Fokus.
Newey, der ursprünglich als geschäftsführender Technikpartner verpflichtet wurde, erhielt Ende 2025 in einer überraschenden Ankündigung zusätzliche Verantwortung als Teamchef. Trotz seiner außergewöhnlichen Erfolgsbilanz – 26 Weltmeistertitel im Laufe seiner Karriere – ist er jedoch in erster Linie Konstrukteur. Während seiner Stationen bei Red Bull, McLaren, Williams oder Leyton/March hatte er nie die Rolle des Teamchefs inne.
Medienberichten aus der Formel 1 zufolge soll Newey nun damit beauftragt worden sein, einen dauerhaften Teamchef zu finden – ein Hinweis darauf, dass seine Amtszeit in dieser Funktion nur vorübergehend sein könnte.
Als möglicher Kandidat gilt unter anderem der frühere McLaren-Teamchef Andreas Seidl. Zudem soll Max Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase für die Position kontaktiert worden sein, habe jedoch abgelehnt und sich für einen Verbleib bei Red Bull entschieden.
Ein weiterer Name, der immer wieder im Zusammenhang mit der Rolle fällt, ist Christian Horner.
Newey und Horner arbeiteten von 2006 bis 2024 bei Red Bull zusammen – eine Ära, in der das Team sechs Konstrukteurs-Weltmeisterschaften und acht Fahrertitel gewann. Zwar befand sich Newey während Max Verstappens jüngster Titelkampagne im sogenannten „Gardening Leave“, doch der RB20 stammte aus seiner Feder.
Berichten zufolge soll sich das Verhältnis der beiden vor Neweys Abschied von Red Bull jedoch verschlechtert haben, unter anderem im Zuge von Vorwürfen gegen Horner zu jener Zeit. Horner wurde in einer internen Untersuchung entlastet, später jedoch aus leistungsbezogenen Gründen als Teamchef entlassen, als Red Bull in der Konstrukteurswertung auf Rang vier lag.
Seitdem wird Horner mit einer Rückkehr in die Formel 1 in einer Art Teambesitzer- oder Managementrolle in Verbindung gebracht. Auch Alpine und Haas werden als mögliche Optionen genannt.
Eine Wiedervereinigung von Horner und Newey käme einem radikalen Neuanfang für ein Team gleich, das derzeit um Orientierung ringt. Mit Teameigner Lawrence Stroll im Rücken, der über die finanziellen Mittel für entschlossene Entscheidungen verfügt, könnte der nächste Schritt von Aston Martin entscheidend dafür sein, ob die Saison 2026 nur ein vorübergehender Rückschlag bleibt – oder der Beginn einer tiefergehenden Krise ist.
Vorerst geht die Suche nach Stabilität weiter.
Ciara stammt aus Dublin und ist eine preisgekrönte Filmproduzentin, Podcasterin und Autorin mit 20 Jahren Erfahrung im Bereich Storytelling. Als lebenslange Fan des Leinster- und irischen Rugby-Teams wandte sie sich nach ihrem Umzug nach Berlin und der Mitbegründung von Formula Live Pulse dem Motorsport zu. Jetzt wendet sie ihr Produzentenhirn auf die Formel 1 an und navigiert durch die Höhen von Oscar Piastris Aufstieg und den einzigartigen Stress, ein adoptierter Ferrari-Fan zu sein. Sie liebt es, über die Formel 1 zu reden und zu reden, wenn man ihr die Gelegenheit dazu gibt!
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