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Ferrari hat Berichten zufolge eine wichtige Entscheidung in der Causa Renningenieur von Lewis Hamilton getroffen, während sich das Formel-1-Fahrerlager auf den Großen Preis von Miami vorbereitet.
Da die Saison 2026 bereits ihre eigenen Herausforderungen und Anpassungen mit sich bringt, rückt Stabilität an der Boxenmauer immer stärker in den Mittelpunkt von Hamiltons Kampagne.

Vor Beginn der Formel-1-Saison 2026 wurde bestätigt, dass Riccardo Adami nicht länger als Hamiltons Renningenieur fungieren wird. Dem Schritt ging Berichten zufolge ein schwieriges erstes gemeinsames Jahr bei Ferrari voraus, in dem Hamilton und Adami über den Teamfunk mehrfach aneinandergerieten.
Dem Duo gelang es nicht, eine konstante und verlässliche Arbeitsbeziehung aufzubauen, woraufhin Ferrari Adami innerhalb der Teamstruktur eine andere Rolle zuwies.
Als Reaktion darauf soll Ferrari Cedric Grosjean als neuen Renningenieur für Hamilton ausgewählt haben. Grosjean war zuvor bei McLaren tätig, wo er als Performance-Ingenieur von Oscar Piastri arbeitete. Aufgrund einer sogenannten „Gardening Leave“-Phase konnte Grosjean die Rolle an der Strecke bislang jedoch noch nicht übernehmen.

Zu Saisonbeginn wurde Carlo Santi als Interims-Reningenieur für Hamilton eingesetzt, da Grosjean nicht verfügbar war. Obwohl Santi zunächst als kurzfristige Lösung galt, machten während der längeren Formel-1-Pause Spekulationen die Runde, wonach Grosjean beim Großen Preis von Miami übernehmen könnte.
Laut Planet F1 wird dieser Wechsel jedoch vorerst nicht stattfinden. Santi soll auch in Miami als Hamiltons Renningenieur im Einsatz bleiben, trotz früherer Erwartungen einer baldigen Übergabe.
Zudem heißt es, Ferrari habe derzeit „keinen festgelegten Zeitplan“ für den Wechsel von Santi zu Grosjean, sodass die Situation vorerst offen bleibt.

Bereits zu Beginn des Jahres räumte Hamilton ein, dass ein Wechsel des Renningenieurs mitten in der Saison seine Kampagne beeinträchtigen könnte.
„Es ist tatsächlich eine ziemlich schwierige Phase, weil es (Santis Ernennung) keine langfristige Lösung ist. Die aktuelle Konstellation wird nur für ein paar Rennen bestehen“, sagte er.
„So früh in der Saison wieder etwas zu ändern und erneut mit jemand Neuem zusammenarbeiten zu müssen, ist für mich nachteilig.“
Hamilton betonte zudem den Wert von Kontinuität – insbesondere in einer Saison, in der ein starkes Fundament entscheidend ist.
„In einer Saison [wie 2026] möchte man mit Leuten an den Start gehen, die schon mehrere Jahre zusammengearbeitet haben, die durch Höhen und Tiefen gegangen sind und Ruhe bewahren. Aber das ist nun einmal die Situation, mit der ich konfrontiert bin, und ich werde versuchen, das Beste daraus zu machen. Ich denke, das Team versucht ebenfalls, alles so reibungslos wie möglich zu gestalten.“

Trotz Santis Status als Übergangslösung deutet Ferraris berichtete Entscheidung, ihn in Miami im Amt zu belassen, darauf hin, dass das Team kurzfristige Stabilität priorisiert. Angesichts von Hamiltons vielversprechendem Start in die Saison 2026 wird jedoch Klarheit zunehmend wichtiger.
Da die Leistungen des siebenmaligen Weltmeisters besonders genau unter die Lupe genommen werden, muss Ferrari sicherstellen, dass er von einer eingespielten und effektiven Ingenieursstruktur unterstützt wird. Je länger die Unsicherheit anhält, desto größer ist das Risiko negativer Auswirkungen auf die Dynamik.
Vorerst bleibt Santi der Mann am Funk. Doch die langfristige Ausrichtung von Hamiltons Zusammenarbeit mit seinem Renningenieur zählt weiterhin zu den bedeutendsten Entscheidungen Ferraris in dieser Saison.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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