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Formel-2-Chef rechnet mit Saisonfinale in Katar und Abu Dhabi

Formel 2-Geschäftsführer Bruno Michel rechnet damit, dass die Meisterschaft ihre Saison in Katar und Abu Dhabi beendet. Damit würde sie dem geplanten Saisonfinale der Formel 1 folgen – trotz anhaltender Unsicherheit bezüglich Reisen in den Nahen Osten.
Michel sagte, die Formel 2 richte sich nach den aktuellen Plänen der Formel 1 und gehe davon aus, dass beide Rennen stattfinden. Die Lage in der Region bleibt jedoch unübersichtlich. Weitere Kalenderänderungen sind nicht ausgeschlossen, während sich die Formel 1 ihrem erwarteten Entscheidungstermin Mitte Oktober nähert. Die Position der Formel 1 zum Saisonfinale beleuchten wir in unserem Bericht über ihre Pläne für Katar und Abu Dhabi.
Michel erwartet, dass die Formel 2 den letzten beiden F1-Rennen folgt
Die Instabilität hat den Kalender bereits beeinflusst: Das ursprünglich für April angesetzte Rennen in Bahrain wurde in den Oktober verlegt und nach Sepang in Malaysia verschoben. Der Große Preis von Saudi-Arabien in Dschidda wurde abgesagt. Die Formel 2 fuhr beim nachgeholten Bahrain-Rennen nicht mit und nahm stattdessen Ersatzläufe in Miami und Montreal ins Programm auf.
Michel sagte, die beiden Rennen am Persischen Golf stünden weiterhin im Kalender und die Formel 2 wolle dort die Meisterschaft abschließen. Auch der Titelkampf spreche dafür, sich auf das Saisonfinale zu freuen: Drei Fahrer seien noch im Rennen.
Die Risiken für den F1-Kalender bleiben Teil der größeren Gesamtlage. Der Ausgangsbericht nennt die Sicherheitslage in Saudi-Arabien als besonderes Problem – darunter Angriffe der jemenitischen Huthi. Michel sagte, die Formel 2 orientiere sich an der Einschätzung der Formel 1 und deren Vorbereitungen, um die Rennen sicher auszutragen.
Imola als Ausweichoption: Formel-2-Pläne weiter offen
Ein mögliches Rennen in Imola im Dezember, zeitgleich mit dem Wochenende des Großen Preises von Abu Dhabi, gilt als wahrscheinlichste Ausweichoption für die Formel 1, falls sich ihre Pläne ändern. Ob auch die Formel 2 dort fahren würde, ist noch nicht bestätigt.
Michel wollte keinen Ersatzplan skizzieren und bekräftigte stattdessen seine Erwartung, dass die Rennen in Katar und Abu Dhabi stattfinden. Die Meisterschaft wolle an diesen Orten enden – im Einklang mit den Absichten der Formel 1.
Die jüngste Station der Formel 2 war Baku. Dort spitzte sich der Titelkampf zu einem Dreikampf zu. Der neu als Haas-Fahrer verkündete Rafael Camara liegt sieben Punkte vor Nikola Tsolov. Alex Dunne hat weitere elf Punkte Rückstand auf Tsolov. Für alle, die die Nachwuchsserie verfolgen, bietet unser Leitfaden zur Formel-2-Saison 2026 einen Überblick über den Kalender und das Meisterschaftsformat.
Vorerst ist Michels Botschaft eindeutig: Die Formel 2 bereitet sich darauf vor, ihre Saison in Katar und Abu Dhabi abzuschließen. Sollte sich der F1-Kalender ändern, ist eine mögliche Alternative jedoch noch ungeklärt.
