F1 hält an Katar und Abu Dhabi als Finale der Saison 2026 fest

Formel-1-Präsident und -CEO Stefano Domenicali hat bekräftigt, dass die Meisterschaft ihre Saison 2026 wie geplant mit den Rennen in Katar und Abu Dhabi beenden will. Imola bleibt als Ausweichoption im Gespräch, falls sich die Umstände ändern sollten.
Domenicali zufolge sollen die beiden letzten Saisonläufe weiterhin auf dem Lusail International Circuit beziehungsweise dem Yas Marina Circuit stattfinden. Seine Aussagen folgen auf monatelange Unsicherheit rund um die Rennen der Formel 1 im Nahen Osten. Zuvor waren die für April angesetzten Großen Preise von Bahrain und Saudi-Arabien verschoben worden.
Das Rennen in Bahrain wurde inzwischen auf dem Sepang International Circuit in Malaysia neu angesetzt, während der Lauf in Saudi-Arabien abgesagt wurde. Vor diesem Hintergrund wurde Imola als mögliche Ausweichstrecke für das Saisonfinale 2026 ins Spiel gebracht, falls Katar und Abu Dhabi nicht stattfinden können. Berichten zufolge haben auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari bereits Vorbereitungen für die nötige Infrastruktur begonnen. Dazu gehören auch temporäre Tribünen, die als Vorsichtsmaßnahme errichtet werden könnten.

Finale am Golf bleibt der Plan
Domenicali betonte, dass die Ausweichoption bislang nicht aktiviert wurde und die Formel 1 weiterhin am ursprünglichen Kalender festhält.
„Ja, wie wir bereits gesagt haben: Der Kalender steht. Die letzten beiden Grands Prix finden in Katar und Abu Dhabi statt“, sagte er gegenüber Sky Sports Italia.
„Das ist der Kurs, den wir auf Grundlage der Informationen und Zusicherungen eingeschlagen haben – und natürlich brauchen wir diese Zusicherungen unbedingt. An dieser Strategie halten wir bis zum Jahresende fest.“
Die FIA und die Formel 1 beobachten die Sicherheitslage weiter und stehen im Austausch mit den Veranstaltern, den örtlichen Behörden und Sicherheitsexperten. Im Blick sind dabei der Große Preis von Katar Ende November und das Saisonfinale in Abu Dhabi eine Woche später.
Entscheidungen hängen von weiteren Zusicherungen ab
Vorerst ist die Lage eindeutig: Katar und Abu Dhabi sind als letzte Saisonläufe vorgesehen, während Imola eine Reserveoption und kein bestätigter Ersatz ist. Wie die Verantwortlichen der Meisterschaft deutlich gemacht haben, hängt jede Änderung von den Zusicherungen ab, die in den kommenden Wochen eingehen.
Die MotoGP hat ihren ursprünglich für April geplanten Katar-Lauf auf den 6. bis 8. November verlegt, statt ihn abzusagen. Die Formel 1 will ihre eigene Planung jedoch weiterhin von der laufenden Bewertung der Lage abhängig machen. Dass der Kalender unverändert bleibt, ist daher nicht garantiert.
