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Isack Hadjar wird von den Kommissaren des Großen Preises von Monaco wegen eines möglichen Verstoßes unter roter Flagge untersucht. Dies wirft einen Schatten auf das, was für den französischen Fahrer wie ein Meilenstein-Ergebnis aussah.
Hadjar überquerte die Ziellinie im Fürstentum als Vierter, rückte jedoch auf den dritten Platz vor, nachdem Pierre Gasly wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse mit einer 10-Sekunden-Zeitstrafe belegt wurde. Der Alpine-Pilot fiel dadurch auf den siebten Platz zurück und bescherte Hadjar das, was sein zweites Podium in der Formel 1 – und sein erstes für das in Milton Keynes ansässige Red-Bull-Team – gewesen wäre.
Es war eine bemerkenswerte Wende für den Franzosen in Monaco. Nachdem er sich von einem schweren Unfall im 1. freien Training am Wochenende zuvor erholt hatte, lieferte Hadjar auf den Straßen von Monte Carlo eine besonnene und kontrollierte Rennleistung ab.
Nun steht dieses Ergebnis jedoch auf der Kippe. Die Kommissare prüfen, ob Hadjar während des Rennens einen Verstoß unter roter Flagge begangen hat. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird darüber entscheiden, ob er seinen Platz auf dem Podium behalten darf.
Sollten die Kommissare gegen Hadjar entscheiden und ihm eine Zeitstrafe auferlegen, würde Oscar Piastri an seiner Stelle den letzten Platz auf dem Podium von Monaco erben.
Es ist ein quälendes Warten für einen Fahrer, dessen Karriereverlauf von allmählichem, aber bedeutendem Fortschritt geprägt ist. Ein erstes Podium für Red Bull hätte ein echtes symbolisches Gewicht – sowohl für Hadjar persönlich als auch für ein Team, das von seinem jungen Fahreraufgebot konstante Ergebnisse erwartet.
Die Situation hat auch weitreichendere Auswirkungen auf Alpine und Gasly, dessen Strafe der Auslöser für die gesamte Umstrukturierung war. Dem in Paris geborenen Fahrer droht nun die Aussicht, dass sein Rennen in Monaco noch weiter an Wert verliert, je nachdem, wie die Anhörung zu Hadjar ausgeht.
Weitere Details werden erwartet, sobald die Kommissare ihre Überprüfung abgeschlossen haben.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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