Wird geladen

Lewis Hamilton bezeichnete die Anwesenheit von Kim Kardashian beim Großen Preis von Monaco als „großartig“, nachdem er auf den Straßen von Monte Carlo den zweiten Platz belegte – ein Ergebnis, mit dem er in der ewigen Bestenliste der meisten Podiumsplatzierungen auf diesem legendären Stadtkurs mit Ayrton Senna gleichzog.
Der siebenfache Weltmeister sicherte sich sein achtes Podium in Monaco in seiner Karriere. Damit egalisierte er den Rekord des legendären Brasilianers, was für Hamilton eine enorme persönliche Bedeutung hat. Er erreichte diesen Meilenstein zudem auf schwierigem Weg: Er musste eine Zeitstrafe während des Rennens überwinden, die seinen Nachmittag hätte gefährden können, bevor er sich schließlich souverän auf dem zweiten Platz behauptete.
Kardashian, mit der Hamilton seit Anfang des Jahres liiert ist, war das gesamte Wochenende in Monte Carlo anwesend. Die Anwesenheit des Medienstars blieb nicht unbemerkt, und Hamilton äußerte sich sehr wertschätzend über die Unterstützung, die er erhielt.
„Es ist großartig, dass sie dieses Wochenende gekommen ist und mich unterstützt“, sagte Hamilton gegenüber den Medien. „Aber auch meine Freunde, es war insgesamt ein unglaublicher Zuspruch von den Leuten. Und ja, ich weiß gar nicht, was ich sonst noch sagen soll. Es ist wunderbar, gute Menschen um sich zu haben, die einen unterstützen, und das tut sie jeden Tag für mich.“
Während Hamilton und Senna in Monaco nun beide bei acht Podiumsplatzierungen stehen, sieht es bei den Siegen anders aus. Hamilton hat im Fürstentum drei Siege errungen, verglichen mit Sennas sechs – ein Rückstand, der den Ehrgeiz des Briten weiter anstachelt.
Auf die Frage, ob er glaube, Sennas Siegrekord in Monaco vor seinem Karriereende noch übertreffen zu können, antwortete Hamilton gewohnt besonnen, aber entschlossen.
„Ich bin schon lange hier und habe sein Niveau in dieser Hinsicht noch nicht erreicht, aber ich werde noch eine Weile hier sein, also werde ich es weiter versuchen. Und allein in seiner Gegenwart zu sein, im Sinne der acht Podien zum Beispiel, ist sehr cool. Ich erinnere mich noch daran, wie ich als Kind Ayrton zugeschaut habe, und er ist bis heute mein Lieblingsfahrer. Das ist also wirklich cool.“
Diese Bemerkungen gewähren einen seltenen Einblick in die emotionale Bedeutung, die Hamilton Monaco beimisst – einer Strecke, auf der Sennas Legende stärker präsent ist als an jedem anderen Ort im Rennkalender. Für Hamilton ist das Erreichen dieses Podium-Rekords nicht nur ein statistischer Meilenstein, sondern eine Hommage an den Mann, der ihn einst dazu inspirierte, mit dem Rennsport zu beginnen.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare
Seien Sie der Erste, der Ihre Gedanken teilt!
Beiträge werden geladen...