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Mercedes hat den neuen Mercedes-AMG GT 63 PRO 4MATIC+ vorgestellt, der an diesem Wochenende beim GroĂen Preis von Ungarn sein DebĂŒt als offizielles Safety-Car der Formel 1 geben wird.
Das Fahrzeug ist das 14. offizielle Safety-Car, das von Mercedes-Benz bereitgestellt wird, und markiert das 30-jĂ€hrige JubilĂ€um des Herstellers als Lieferant fĂŒr die Formel 1. Sein erster Einsatz fĂŒgt dem ohnehin schon mit Spannung erwarteten Wochenende in Ungarn ein bedeutendes neues Element hinzu; weitere Informationen zum Event finden Sie in unserer vollstĂ€ndigen Vorschau auf den GroĂen Preis von Ungarn.
Das neue Modell zeichnet sich zudem dadurch aus, dass es das erste Safety-Car mit variablem Allradantrieb ist. FĂŒr den Antrieb sorgt ein 4,0-Liter-Biturbo-V8 mit 612 PS und einem maximalen Drehmoment von 850 Nm, wĂ€hrend die angegebene Leistung 450 kW erreicht. Diese Kombination soll die nötige Performance liefern, um das Feld zu kontrollieren, ohne die fĂŒr den Rennstreckenbetrieb erforderliche StabilitĂ€t zu beeintrĂ€chtigen.
Mercedes hat die Aerodynamik des Fahrzeugs mit einer sogenannten âhocheffizienten Aerodynamikâ verfeinert. Das Paket umfasst einen neuen Frontsplitter, einen modifizierten HeckflĂŒgel mit aktiver Klappe sowie Front-Dive-Planes.
Diese Ănderungen sollen die StabilitĂ€t in schnellen Kurven verbessern und den Anpressdruck auf der Vorderachse erhöhen. Die Zielsetzung ist klar: Das neue Safety-Car ist nicht nur ein leistungsstarkes StraĂenfahrzeug, sondern eine Maschine, die speziell angepasst wurde, um bei Rennneutralisierungen eine stabile und reaktionsschnelle Plattform zu bieten.
Der GT 63 PRO 4MATIC+ ist mit fortschrittlichen, FIA-spezifischen Systemen ausgestattet, darunter Funk-, GPS- und Kameratechnologie sowie eine dedizierte Mittelkonsole. Zudem verfĂŒgt er ĂŒber einen ĂberrollkĂ€fig, Sechspunkt-Sicherheitsgurte und Rennschalensitze.
Das Fahrzeug wird auf âUltra-High-Performanceâ-Reifen vom Typ Pirelli P Zero unterwegs sein, was das auf Kontrolle, Kommunikation und Traktion unter anspruchsvollen Bedingungen ausgelegte Gesamtpaket abrundet.
Safety-Car-Fahrer Bernd MaylÀnder hob nach einer ersten Leistungsbewertung das Ansprechverhalten und die Traktion des Fahrzeugs hervor.
âDas agile und direkte Ansprechen auf Lenkbefehle ist genau auf den Punkt. Es ist das erste Safety-Car mit Allradantrieb. Das sorgt fĂŒr eine optimale Traktion, was besonders in Kombination mit all den anderen technischen Features spĂŒrbar ist.â
MaylĂ€nder fĂŒgte hinzu, dass das System âbeim Einlenken und Beschleunigen seine StĂ€rken voll ausspieltâ, und bezeichnete den Mercedes als âauĂergewöhnliches StraĂenautoâ. Er wird das Fahrzeug in Ungarn erstmals unter realen Rennbedingungen steuern.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist MitbegrĂŒnder von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugĂ€nglich, anschaulich und leicht verstĂ€ndlich macht.