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Hondas neue Formel-1-Antriebseinheit hat im Aston Martin AMR26 ihren ersten Einsatz auf der Strecke absolviert. Der Hersteller nutzte dafür einen Filmtag in Ungarn, um die Vorbereitungen auf den geplanten Renneinsatz beim Großen Preis der Niederlande zu beginnen.
Der Test folgte auf eine intensive Phase für Aston Martin. Beim vergangenen Rennwochenende in Budapest brachte das Team ein umfangreiches Upgrade-Paket mit 16 Weiterentwicklungen. Die Änderungen verhalfen Fernando Alonso erstmals in dieser Saison zum Einzug in Q2. Der Spanier beendete das Rennen jedoch auf Platz 13 – einen Rang vor seinem Teamkollegen Lance Stroll auf Platz 14.
Aston Martin, Alpine und Audi blieben anschließend am Hungaroring, um Pirellis Reifen-Testprogramm zu unterstützen, bevor das Team am Mittwoch seinen Filmtag absolvierte. Die Session bot Honda erstmals die Gelegenheit, den überarbeiteten Motor im AMR26 zu betreiben – vor weiteren Testfahrten in gut drei Wochen in Zandvoort.
Die Entwicklung hatte Honda-Trackside-General-Manager und Chefingenieur Shintaro Orihara bereits während der Analyse des Ungarn-Wochenendes angekündigt. „In Ungarn haben wir das Team bei der Integration der Antriebseinheit unterstützt“, sagte er und ergänzte, dass die Arbeit auch wichtige Daten für das nächste Rennen geliefert habe.
„Nun werden wir in den Niederlanden den wichtigen Schritt gehen und unsere neue Antriebseinheit einführen“, fuhr Orihara fort. „Zuvor werden wir während des Filmtags am Mittwoch den neuen Motor erstmals im AMR26 einsetzen, bevor die Sommerpause beginnt.“

Hondas Formel-1-Team bestätigte anschließend, dass der neue Motor beim Filmtag am Mittwoch tatsächlich auf die Strecke gegangen war. Der Fokus richtet sich nun auf Zandvoort. Dort wird die Antriebseinheit erstmals an einem Rennwochenende gefordert, während Aston Martin prüfen wird, wie die neue Spezifikation mit dem umfangreichen Ungarn-Paket harmoniert.
Der Zeitpunkt ist für eine Partnerschaft bedeutsam, die Anfang 2026 einen schwierigen Start erlebt hat. Aston Martins Chief Trackside Officer Mike Krack erklärte, dass das Team und Honda ihre Zusammenarbeit verbessert hätten, indem beide Seiten die gemeinsame Verantwortung für die Probleme akzeptiert und sie gemeinsam angegangen seien.
„Es ist leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Aber wir haben uns zusammengesetzt und gesagt: ‚Wir stecken gemeinsam in dieser Situation. Wir müssen auch gemeinsam hart daran arbeiten, wieder herauszukommen‘“, erklärte Krack.
Die Zusammenarbeit habe sich in der Garage, im Entwicklungsbüro und bei den technischen Verbindungen zwischen Silverstone und Sakura verbessert, sagte er. Krack räumte ein, dass der Prozess schwierig gewesen sei, argumentierte jedoch, diese Erfahrung könne wertvoll werden, wenn Aston Martin bald wieder Anschluss an das Wettbewerbsfeld finde.
Der erste Einsatz der neuen Antriebseinheit ist damit ein wichtiger Schritt. Zandvoort wird jedoch der deutlichere Maßstab für die Fortschritte sein. Weitere Hintergründe zum Upgrade-Programm liefert der Beitrag Aston Martins Ehrlichkeit macht die Aufholjagd 2026 bedeutend.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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