Palmowski führt Titelkampf vor den letzten zwei F1-Academy-Runden an

Alisha Palmowski geht mit 48 Punkten Vorsprung auf Emma Felbermayr in die letzten beiden Rennwochenenden der F1 ACADEMY-Saison. Nina Gademan ist nach einem späten Höhenflug ebenfalls noch im Titelrennen. In Austin stehen noch drei Rennen an, in Las Vegas zwei. Trotz Palmowskis deutlichem Polster ist der Kampf um den Titel also noch nicht entschieden.
Palmowski legte mit Siegen in China und Kanada den Grundstein für ihren Vorsprung
Palmowski sicherte sich beim Saisonauftakt in Shanghai die Pole-Position, doch Felbermayr verließ das erste Rennwochenende an der Spitze der Gesamtwertung. Die Audi-Pilotin wurde im Reverse-Grid-Rennen Dritte und gewann anschließend das Hauptrennen, nachdem sie Palmowski überholt hatte. Damit lag sie sechs Punkte vorn.
In Montreal wendete sich das Blatt deutlich. Palmowski holte beide Pole-Positions und gewann das Auftaktrennen mit 10,119 Sekunden Vorsprung – damals der größte Sieg in der Geschichte der Serie. Felbermayr kam am Start nicht vom Fleck und wurde Zehnte, während Palmowski ihren Vorsprung auf 19 Punkte ausbaute.
Ein beschädigter Frontflügel und eine spätere Kollision kosteten Palmowski im Reverse-Grid-Rennen Punkte. Im Hauptrennen schlug sie jedoch zurück und siegte bei nassen Bedingungen mit 10,955 Sekunden Vorsprung. Felbermayr kämpfte sich auf Rang zwei vor, doch Palmowskis Führung wuchs auf 25 Punkte.
Felbermayr schlug zurück, während Gademan näher rückte

In Silverstone gewann Felbermayr von der Pole aus das Reverse-Grid-Rennen. Palmowski erwischte einen starken Start und kam als Fünfte ins Ziel. Anschließend gewann Palmowski das Hauptrennen, nachdem sie sich am Start an Wildcard-Fahrerin Chiara Bättig vorbeigeschoben hatte. Felbermayr machte acht Plätze gut und wurde Dritte. Der Rückstand blieb damit bei 30 Punkten. Felbermayr kontrollierte das Reverse-Grid-Rennen in Silverstone, doch Palmowskis Heimsieg vergrößerte ihren Vorsprung weiter.
In Zandvoort änderte sich das Kräfteverhältnis erneut. Palmowski kam im Reverse-Grid-Rennen am Start nicht vom Fleck und wurde Zwölfte, während Felbermayr nach einer Fünf-Sekunden-Strafe aus den Punkterängen fiel. Im Hauptrennen kämpfte sich Palmowski jedoch zurück und gewann mit 2,7 Sekunden Vorsprung. Alba Larsen und Gademan komplettierten das Podium. Palmowski wehrte Larsen ab und gewann das Hauptrennen in Zandvoort.
Gademan liegt nun 17 Punkte hinter Felbermayr, während Larsen als Vierte 21 Punkte Rückstand auf ihre Teamkollegin hat. Beide haben rechnerisch noch Titelchancen, doch dafür müssten die Fahrerinnen an der Spitze deutlich zurückfallen.
In Austin könnte die Meisterschaft entschieden werden
Palmowski kann sich in Austin den Titel sichern, wenn sie nach dem dritten und letzten Rennen des Wochenendes mit mindestens 40 Punkten Vorsprung abreist. An diesem Wochenende sind insgesamt 104 Punkte zu holen – Felbermayr hat also noch eine Möglichkeit, wieder ins Titelrennen einzugreifen. Seit Shanghai hat sie an keinem Rennwochenende mehr Punkte gesammelt als Palmowski. Entschieden ist die Meisterschaft aber erst, wenn die letzten Rennen gefahren sind.
Werdet ihr die letzten Rennen verfolgen? Und auf wen tippt ihr im Kampf um den Fahrertitel der F1 ACADEMY?