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Sergio Perez glaubt, dass das umfangreiche Upgrade-Paket von Aston Martin beim Großen Preis von Ungarn an diesem Wochenende den Rückstand auf Cadillac verringern könnte. Dies lässt auf eine signifikante Veränderung am Ende des Formel-1-Feldes hoffen.
Aston Martin hatte mit seinem AMR26 zu kämpfen, während Motorenpartner Honda vor einer steilen Entwicklungskurve stand. Das Team verschob daher seine Upgrades, bis es genügend Performance liefern konnte, um das Auto aus der letzten Startreihe zu befreien. Dieser Punkt ist nun in Budapest erreicht, wo Fernando Alonso und Lance Stroll ein Paket erhalten, das eine umfassende aerodynamische Überarbeitung und eine Gewichtsreduzierung umfasst.
Das Ausmaß des potenziellen Gewinns bleibt ungewiss. Einige Schätzungen aus dem Fahrerlager deuten darauf hin, dass Aston Martin mehr als zwei Sekunden pro Runde finden könnte, obwohl diese Zahl unbestätigt ist. Ein Schritt in dieser Größenordnung wäre notwendig, um Cadillac, das sich bei mehreren der letzten Veranstaltungen einen klaren Vorsprung im Qualifying erarbeitet hat, sofort unter Druck zu setzen.
Der schnellste Cadillac war in Silverstone 1,6 Sekunden und in Belgien 2,4 Sekunden schneller als Aston Martin. Hondas Mangel an Leistung und Deployment trug zu diesen Abständen bei, während Aston Martin in Barcelona und Spielberg jeweils etwas mehr als eine Sekunde zurücklag. Cadillac hat zudem seit diesen Rennen die Performance seines MAC-26 weiter gesteigert.
Perez, der sich am Donnerstag äußerte, erwartet, dass das Upgrade den Wettbewerb enger machen wird. „Definitiv. Ich denke, sie werden sich stark weiterentwickeln, sie sind offensichtlich ein sehr starkes Team“, sagte der Cadillac-Pilot. „Wir erwarten, dass sie die Lücke schließen und nach vorne kommen werden.“
Die aktuelle Vorschau auf den Großen Preis von Ungarn 2026 gibt einen Überblick über das gesamte Wochenende in Budapest, doch die unmittelbarste Frage ist, ob das neue Paket von Aston Martin wie vorhergesagt funktioniert.
Valtteri Bottas sagte, Gerüchten zufolge habe sich fast das gesamte Auto von Aston Martin verändert, wobei nur die Vorderradaufhängung gleich geblieben sei. Er beschrieb sich selbst als neugierig, aber auch besorgt, dass ein großer Schritt Cadillac ans Ende des Feldes zurückfallen lassen könnte.
„Am Ende müssen wir uns einfach auf unsere Arbeit konzentrieren. Wir sollten unsere Energie nicht damit verschwenden“, sagte Bottas.
Mike Krack, technischer Leiter an der Strecke bei Aston Martin, bestätigte, dass das Upgrade signifikante aerodynamische Änderungen und ein leichteres Chassis beinhaltet, wies jedoch Erwartungen an eine sofortige Transformation zurück. Das Team müsse das neue Auto erst verstehen und die Qualität seiner Simulationsdaten validieren.
„Wir erwarten nicht, dass wir morgen beim ersten Run alles herausholen können“, sagte Krack. „Es wird ein wenig Zeit brauchen.“
Diese Vorsicht ist zentral für das Wochenende von Aston Martin. Das Paket mag zwar das erforderliche Tempo liefern, aber das volle Potenzial auszuschöpfen, wird eine separate Herausforderung sein.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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