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Sebastian Montoya ist im Anschluss an das Hauptrennen der FIA Formel 2 in Monza mit einer 10-Sekunden-Zeitstrafe belegt worden. Durch diese Sanktion fiel der PREMA-Racing-Pilot im endgültigen Klassement auf Rang 18 zurück.
Gegen den Kolumbianer wurde wegen seiner Beteiligung an einer Kollision mit Wagen 4, gesteuert von Colton Herta, bei der Anfahrt auf Kurve 8 ermittelt. Der Zwischenfall beschäftigte die Rennkommissare noch nach dem Rennen, ehe sie nach eingehender Prüfung der Umstände ihr Urteil fällten.
Nach dem Rennen hörten die Sportkommissare die Aussagen beider beteiligter Fahrer sowie von Vertretern ihrer jeweiligen Teams an. Zudem sichteten sie Videoaufnahmen des Vorfalls, um zu einem abschließenden Ergebnis zu gelangen.
Die Entscheidung fiel eindeutig aus: Dem Wagen mit der Startnummer 11 wurde die alleinige Schuld an der Berührung zugesprochen. Die Rennkommissare werteten Montoyas Richtungswechsel nicht als reguläre Verteidigungslinie, sondern als reaktive Bewegung auf den Angriff – eine Differenzierung, die den Ausschlag für das Strafmaß gab.
Infolgedessen wurde Montoya eine Zeitstrafe von zehn Sekunden auf seine Rennzeit aufgeschlagen. Dieser Beschluss korrigierte sein offizielles Rennergebnis vom Zieleinlauf nachträglich auf Rang 18 im bereinigten Klassement.
Das Urteil verdeutlicht einmal mehr, wie drastisch sich das Ergebnis eines Formel-2-Rennens selbst nach Überfahren der Ziellinie noch verändern kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Manöver von den Kommissaren als bloße Reaktion auf das Geschehen und nicht als kontrollierte Verteidigungsaktion eingestuft wird. Monza erlebte ohnehin ein ereignisreiches Wochenende der Nachwuchsserie: Bereits nach dem Zeittraining gab es eine Strafenflut nach einem turbulenten Qualifying, und Montoyas nachträgliche Strafe markiert eine weitere offizielle Korrektur des Wochenendes.
Mit der Addition der 10-Sekunden-Strafe wird Montoya nun offiziell auf Platz 18 gewertet. Die Entscheidung stützt sich auf die Feststellung der Rennleitung, dass sein reaktives Fahrverhalten auf dem Weg zu Kurve 8 unmittelbar zur Kollision mit Hertas Boliden führte.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.