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Robert Shwartzman wird in der kommenden Saison in das Hypercar-Feld der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zurückkehren, nachdem er eine Vereinbarung mit Peugeot getroffen hat. Der 26-Jährige wird eines der überarbeiteten 9X8-Le-Mans-Hypercars des französischen Herstellers steuern, während sich das Projekt intensiv auf seine Kampagne 2027 vorbereitet.
Der Wechsel folgt auf den Rückzug von Prema Racing aus der IndyCar Series. Shwartzman hatte sich mit dem Team zwar die Pole-Position für das Indianapolis 500 im Jahr 2025 gesichert, stand nach dem Ausstieg von Prema zu Beginn des Jahres 2026 jedoch ohne festes Rennprogramm für diese Saison da.
Mit seiner Rückkehr in den Langstreckensport knüpft er an eine Kategorie an, in der er bereits beachtliche Erfolge feiern konnte. Zuvor pilotierte Shwartzman einen von AF Corse eingesetzten Kunden-Ferrari 499P LMH und gewann 2024 den Lauf in Austin an der Seite von Robert Kubica und Yifei Ye. Während seiner Zeit als Test- und Ersatzfahrer für Ferrari in der Formel 1 von 2022 bis 2024 startete er zudem für ein von AF Corse betreutes Werksteam im GT World Challenge Europe Endurance Cup.
Wie der jüngste WEC-Lauf in Austin verdeutlicht, herrscht in der Langstrecken-WM ein enorm harter Wettbewerb. Shwartzmans Fokus liegt nun jedoch vor allem darauf, sich schnell im überarbeiteten Hypercar-Projekt von Peugeot einzufinden.
„Ich bin überglücklich, nach meiner Zeit in den USA wieder in die WEC zurückzukehren“, betonte Shwartzman. „Der Langstreckensport hat mir in den letzten beiden Jahren wirklich gefehlt, und ich freue mich riesig darauf, Teil des Teams Peugeot TotalEnergies zu werden.“

Er fügte hinzu, dass er sich von den ersten Gesprächen an herzlich aufgenommen gefühlt habe, und bezeichnete das Programm für 2027 als „besonders spannend“. Er könne es kaum erwarten, seinen Beitrag zum nächsten Kapitel zu leisten.
Bislang hat Shwartzman noch keine Testkilometer im LMH-Boliden von Peugeot absolviert. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich Mitte dieses Monats auf der Rennstrecke an der Algarve. Dort führt das Team den zweiten Test mit der stark überarbeiteten 2027er-Version des 9X8 durch, nachdem das Fahrzeug Ende Juli auf dem Circuit Paul Ricard sein Roll-out gefeiert hatte.
Peugeot-Sport-Teamchef Emmanuel Esnault hob Shwartzmans „natürlichen Grundspeed, seine Anpassungsfähigkeit und Reife“ sowie seine mentale Einstellung, Herangehensweise und Positivität hervor. Esnault betonte, dass das Team sowohl „auf menschlicher als auch auf sportlicher Ebene“ etwas Starkes aufbauen wolle.
Die Fahrerbesetzung von Peugeot für 2027 steht noch nicht endgültig fest. Laut Esnault seien noch einige Entscheidungen offen. Zudem soll Doriane Pin Anfang Dezember auf dem Circuit Paul Ricard einen 9X8 in 2026er-Spezifikation testen. Pin stieß im März als Entwicklungsfahrerin zu Peugeot und wird nach ihrem Titelgewinn in der F1 Academy 2025 sowie ihrem aktuellen LMP2-Engagement in der European Le Mans Series für eine mögliche Rolle als Test- und Reservefahrerin evaluiert.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.