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Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat eingeräumt, dass Teamorder im diesjährigen Formel-1-Titelkampf eine Rolle spielen könnten – betont jedoch, dass dieser Zeitpunkt noch nicht gekommen ist.
Nach drei Rennen einer 22 Läufe umfassenden Saison führt Mercedes die Fahrerwertung an, mit einem Doppelführungspaket an der Spitze der Tabelle. Kimi Antonelli liegt nach seinem Sieg in Japan neun Punkte vor George Russell, während Russell in einem als zerfahren beschriebenen Rennen noch den vierten Platz retten konnte.
Die Frühform des W17 hat Mercedes in eine dominante sportliche Position gebracht. Das Auto hat sich im Qualifying als Maßstab etabliert und vier Startreihen-Doppelerfolge eingefahren, darunter einen im China-Sprint. In den Grands Prix sicherte sich das Team zwei Doppelsiege und unterstrich damit seine Konstanz über die gesamte Renndistanz.
Auch im Qualifying hatte Antonelli bislang leicht die Nase vorn und setzte sich im teaminternen Duell mit 2:1 gegen Russell durch. Die Kombination aus roher Geschwindigkeit und starker Rennumsetzung hat Mercedes zu diesem frühen Zeitpunkt fest in die Favoritenrolle für den Titel gebracht.
Trotz des starken Saisonstarts stellte Wolff klar, dass Mercedes aktuell nicht in das teaminterne Duell eingreifen will.
„Wir sind erst drei Rennen gefahren, das Auto ist gut. Jetzt müssen wir einfach unsere Arbeit machen und den Fahrern die Werkzeuge geben, mit denen sie weiter gewinnen und um die Positionen kämpfen können“, sagte Wolff gegenüber Medien, darunter RacingNews365.
Gleichzeitig schloss er eine strategische Kursänderung im weiteren Saisonverlauf nicht aus.
„Gegen Ende der Saison werden wir sehen, wie sich die Punkte verteilen und ob Handlungsbedarf besteht.“
Vorerst genießen beide Fahrer jedoch volle Rennfreiheit.
„Zum jetzigen Zeitpunkt sind beide völlig frei, solange immer ein gewisser Abstand zwischen den Autos gewahrt bleibt, ist alles in Ordnung.“
Die Botschaft ist klar: Mercedes setzt derzeit auf Leistung und einen sauberen, fairen Wettbewerb zwischen den eigenen Fahrern. Erst wenn sich das Bild in der Meisterschaft weiter zuspitzt – und womöglich entscheidend wird – könnte das Team seinen Ansatz überdenken.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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