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Max Verstappen könnte Ende 2026 in den GT3-Rennsport zurückkehren. Berichten zufolge hat der Red-Bull-Pilot den IndyCar-Champion Alex Palou als seinen Wunsch-Teamkollegen für einen möglichen Einsatz in Portimão ins Auge gefasst.
Wie RacingNews365 berichtet, deutet ein „hartnäckiges Gerücht“ darauf hin, dass Verstappen das Saisonfinale der GT World Challenge ins Visier nimmt, das für das Wochenende vom 16. bis 18. Oktober geplant ist. Sollte der Start zustande kommen, würde der vierfache Formel-1-Weltmeister Berichten zufolge erneut im Mercedes-AMG GT3 Platz nehmen.
Diese Möglichkeit würde Verstappens wachsendes Engagement im Sportwagenbereich weiter ausbauen. Er hat bereits 2025 und 2026 an NLS-Rennen auf dem Nürburgring teilgenommen, ebenso wie am diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf der legendären Strecke. Sein Interesse am GT3-Sport wurde zudem durch seine Kritik am F1-Reglement 2026 befeuert. Verstappen äußerte, dass sich GT3 „2.000-mal besser“ anfühle als die Formel 1, was seine Frustration über die aktuelle Ausrichtung der Königsklasse unterstreicht.
Der Niederländer hat in dieser Kategorie dennoch ein beachtliches Tempo gezeigt und zieht angeblich einen weiteren Auftritt für später in diesem Jahr in Betracht. Der aktuelle Bericht nennt Portimão als wahrscheinlichen Austragungsort, wenngleich weder die Nennung noch die Fahrerbesetzung offiziell bestätigt sind.

Es wird erwartet, dass Chris Lulham an der Seite von Verstappen im Mercedes-AMG GT3 antreten wird, doch der dritte Sitz ist noch vakant. Daniel Juncadella und Jules Gounon, die als Stammfahrer gelten, haben an jenem Wochenende Verpflichtungen in der WEC und stünden daher voraussichtlich nicht zur Verfügung.
Dies hat Palou fest in den Fokus gerückt. RacingNews365 berichtet, dass der Spanier als Option gehandelt wird, während das Team seine Möglichkeiten prüft. Verstappen soll zudem „eine Präferenz“ für den IndyCar-Champion geäußert haben, um das Fahreraufgebot zu komplettieren.
Palou wäre nach dem Ende seiner IndyCar-Saison in Laguna Seca verfügbar. Er hat sich bereits seinen fünften Titel seit 2021 und den vierten in Folge gesichert und zudem seine Bilanz auf Ovalkursen ausgebaut, einschließlich seines ersten Sieges beim Indy 500 im Jahr 2026.

Seine Erfahrung im Sportwagenbereich macht die Paarung zusätzlich attraktiv. Palou ist bereits viermal bei den 24 Stunden von Daytona angetreten und fuhr 2024 bei den 24 Stunden von Le Mans, wo er den siebten Platz in der Hypercar-Klasse mit Cadillac belegte. Verstappen hingegen hegt schon lange den Wunsch, in Le Mans zu starten.
Vorerst bleibt der Einsatz in Portimão lediglich ein Gerücht. Sollten Verstappen, Lulham und Palou jedoch gemeinsam im Mercedes-AMG GT3 an den Start gehen, würde dies eine der spannendsten Fahrerpaarungen des Events bilden. Der Schritt wäre ein weiteres Kapitel in Verstappens wachsendem Interesse am Rennsport jenseits der Formel 1 – eine Entwicklung, die sich auch in seiner Bereitschaft widerspiegelt, bis 2030 auf eine mögliche Rückkehr der F1-V8-Motoren zu warten, wie hier berichtet.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.