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Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat sich zum berichteten Abschied von Gwen Lagrue geäußert, nachdem Red Bull versucht hat, den hoch angesehenen Verantwortlichen für das Nachwuchsfahrerprogramm der Silberpfeile abzuwerben.
Wie RacingNews365 bereits vor dem Großen Preis von Belgien am Sonntag erfuhr, hat Red Bull Lagrue als neuen Leiter der Fahrerentwicklung unter Vertrag genommen. Wolff bestätigte jedoch nicht offiziell, dass der Franzose zum Team aus Milton Keynes wechseln wird, und betonte, dass die Gespräche über seine Zukunft bei Mercedes noch andauern.

„Ja, wir sind mit Gwen im Gespräch über die Zukunft, aber es ist noch nichts vereinbart oder entschieden“, sagte Wolff gegenüber ausgewählten Medienvertretern.
Die Situation sorgt für eine wichtige Geschichte abseits der Strecke am Wochenende des Großen Preises von Belgien. Das Juniorenprogramm von Mercedes wurde maßgeblich von Lagrue geprägt, der diese Position seit mehreren Jahren innehat und den Fortschritt von Fahrern wie Esteban Ocon, George Russell und Kimi Antonelli auf ihrem Weg in die Formel 1 betreut hat.
Antonellis Präsenz im aktuellen Mercedes-Fahreraufgebot verleiht dem Entwicklungsprogramm besondere Relevanz, während das Team eine sich verändernde Organisationsstruktur bewältigt. Hier finden Sie weitere Berichte zum Großen Preis von Belgien.

Lagrue hat auch den Mercedes-Ersatzfahrer Frederik Vesti durch die Nachwuchskategorien bis in seine aktuelle Rolle bei den Silberpfeilen begleitet. Seine angebliche Verpflichtung wäre daher ein bedeutender Gewinn für Red Bull, insbesondere da das Team in die Ära von Laurent Mekies startet.
Es ist bekannt, dass Mekies und Lagrue eng zusammengearbeitet haben, was den Wechsel zu einem klaren Indiz für Red Bulls Absicht macht, führende Talente für seine Fahrerentwicklung zu gewinnen. Wolffs Kommentare deuten jedoch darauf hin, dass das Endergebnis aus Sicht von Mercedes noch nicht offiziell feststeht.
„Gwen hat ein fantastisches Team aufgebaut. Wir haben etwa sieben, acht oder neun Leute, die das Juniorenprogramm in Zukunft leiten werden, zusammen mit einer Handvoll Junioren, und Bradley [Lord] übernimmt die Rolle des stellvertretenden Teamchefs“, fügte Wolff hinzu.
Die unmittelbare Aufgabe für Mercedes besteht darin, festzulegen, wie diese Struktur funktionieren wird. Wolff sagte, dass die notwendigen Vereinbarungen nun mit Lagrue ausgearbeitet werden müssen, womit er die Tür für weitere Gespräche offen lässt, bevor eine Änderung bestätigt wird.
„Diese Dinge müssen jetzt geklärt werden. Wir wollen das gemeinsam mit Gwen tun, und dann werden wir sehen“, sagte er.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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