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Alex Albon hat Williams dazu aufgefordert, die interne Kommunikation zu verbessern, nachdem er enthüllt hat, dass während des Qualifyings zum Großen Preis von Österreich ohne sein Wissen Änderungen am Setup seines Autos vorgenommen wurden.
Das Problem trat an einem schwierigen Samstag auf dem Red Bull Ring auf, an dem sowohl Albon als auch Carlos Sainz bereits in Q1 ausschieden. Albon startete von Platz 18, eine Position, die das Ausmaß der Aufgabe für den Renntag sofort definierte. Da Überholen ohne DRS äußerst schwierig war, konnte der Williams-Pilot nur einen Platz gutmachen und beendete das frustrierende Rennen auf dem 17. Platz.
Für Albon war der entscheidende Schaden jedoch bereits vor dem Rennen entstanden. Er stellte klar, dass die mangelhafte Umsetzung im Qualifying das Hauptproblem war und nicht die begrenzten Möglichkeiten am Sonntag.
„Ja, wir haben zwischen dem zweiten und dritten Run in Q1 einige Anpassungen am Auto vorgenommen, von denen ich nichts wusste“, sagte Albon gegenüber ausgewählten Medien, darunter RacingNews365, als er gefragt wurde, warum sein letzter Qualifying-Versuch nicht optimal verlief.
„Ich denke, ja, wir hätten besser kommunizieren können, welche Änderungen am Auto vorgenommen wurden. Da haben wir uns selbst ein Bein gestellt.“
Auf die Frage, ob er nicht über die Änderungen informiert worden sei, antwortete Albon: „Ja. Aber das ist in Ordnung, so etwas passiert.“
Dieses Eingeständnis fügt einem ohnehin schon anspruchsvollen Großen Preis von Österreich für Williams eine weitere Ebene hinzu, nachdem beide Autos früh im Qualifying ausschieden und Albon im Rennen keine nennenswerten Fortschritte erzielen konnte. Seine Kommentare deuten auf ein grundlegendes, aber kritisches operatives Problem hin: Ein Fahrer muss wissen, was sich am Auto geändert hat, bevor er in eine entscheidende Qualifying-Runde geht.
Das gesamte Wochenende von Williams war von Frustration geprägt, auch auf der anderen Seite der Garage. Carlos Sainz’ schwieriger Österreich-GP wird hier im Detail beleuchtet: Sainz: Williams-Leistung nach Ausfall in Österreich „nicht gut genug“.
Die Rennbedingungen verschärften die Herausforderung zusätzlich. Der Große Preis von Österreich fand unter den bisher heißesten Bedingungen der Saison statt und wurde von der FIA als „Hitzegefahr“ eingestuft, was den Fahrern die Nutzung von Kühlwesten erlaubte.
Albon bestätigte, dass er eine solche trug, doch selbst das brachte Komplikationen mit sich, die mit einem anderen Williams-Problem zusammenhingen.
„Ja, das habe ich. Aber wir haben ein Problem mit unserem Sitz. Eine Kühlweste benötigt einen kühlen Sitz, sonst verwandelt sie sich in eine Heizweste“, scherzte er.
Es war eine treffende Zusammenfassung des Williams-Wochenendes in Österreich: im Qualifying beeinträchtigt, im Rennen limitiert und immer noch mit praktischen Problemen bei extremen Bedingungen kämpfend. Für Albon war die Botschaft klar: Williams muss die Details in den Griff bekommen, wenn das Team nicht seine eigenen Chancen zunichtemachen will.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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