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Fernando Alonsos Zukunft in der Formel 1 scheint sich auf zwei Möglichkeiten zu verengen: Er bleibt Aston Martin als Fahrer erhalten oder beendet seine Karriere. Diese Einschätzung stammt von Teambotschafter Pedro de la Rosa, der davon ausgeht, dass Alonso dem Team auch dann verbunden bleibt, wenn er nicht mehr Rennen fährt.
Alonso galt als eine der prägenden Figuren auf dem Fahrermarkt – insbesondere, weil sich ein Großteil der erwarteten Wechsel im Mittelfeld abspielen könnte. Alpine zeigte Interesse am Spanier, der 2021 und 2022 für das Team fuhr und mit den Vorgängerteams von Renault zuvor zwei Weltmeistertitel gewann. Ein Wechsel hätte eine größere Kettenreaktion im gesamten Starterfeld auslösen können.
Jüngsten Berichten zufolge könnte Alonsos Vertrag dieses Szenario jedoch bereits ausschließen. David Croft, Kommentator bei Sky Sports F1, berichtete, Alonso habe bei seiner Vertragsverlängerung 2024 eine Vereinbarung über fünf Jahre mit Aston Martin unterschrieben. Öffentlich war der Deal zwar als Zweijahresvertrag beschrieben worden, doch die gemeldete Struktur könnte Alonso zunächst für zwei Saisons als Fahrer gebunden haben, bevor er in eine andere Funktion wechseln darf – möglicherweise als Botschafter.
De la Rosa betonte, dass die endgültige Entscheidung bei Alonso persönlich liege, Aston Martin sie aber respektieren werde. „Es wäre fantastisch, wenn er beim Team bliebe, aber es ist eine sehr persönliche Entscheidung“, sagte er gegenüber Automoto. „Er muss viele Dinge abwägen, und wir werden seine Entscheidung respektieren – ganz gleich, wie sie ausfällt. Wir werden uns nicht einmischen.“
Er ergänzte, Aston Martins Verantwortung bestehe darin, Alonso ein konkurrenzfähiges Auto bereitzustellen. „Wie auch immer: Er wird bei uns bleiben. Wenn er weiter als Fahrer antritt, ist das fantastisch. Er könnte aber auch Botschafter werden oder eine andere Rolle übernehmen.“
Alonsos bisherige Saison hat die Unsicherheit über seine Entscheidung noch verstärkt. Er holte einen Punkt und liegt in der Weltmeisterschaft auf Rang 19 – seine schlechteste Platzierung seit seiner Debütsaison. Zudem musste er bis Ungarn warten, um erstmals in dieser Saison Q2 zu erreichen.
Aston Martins B-Spezifikation des Autos und das geplante Honda-Upgrade machen für den weiteren Saisonverlauf Hoffnung. Die jüngsten Fortschritte des Teams werden auch in Aston Martins Ungarn-Upgrade könnte das bislang ermutigendste der Teamgeschichte sein näher beleuchtet.
De la Rosa stellte jedoch klar, dass nicht nur die Entwicklung des Teams ausschlaggebend sein wird. Alonso muss auch entscheiden, ob die geplanten Regeländerungen für 2027 die modernen Formel-1-Autos wieder fahrerisch reizvoller machen. Sie sollen die überproportionale Bedeutung der Batterie verringern.
„Ich hoffe, dass er bleibt, denn er ist ein besonderer Fahrer und ein großartiger Anführer“, sagte de la Rosa. „Er möchte Freude daran haben, ein modernes Auto zu fahren.“ Für Aston Martin ist die Aufgabe damit unmittelbar klar: Das Team muss die nötige Leistung liefern, um Alonso zum Weitermachen zu bewegen, und sich zugleich auf beide möglichen Szenarien vorbereiten.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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