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Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon sagt, dass der jüngste Formel-1-Rennstall weiterhin mitten in einem umfangreichen Aufbau steckt. Fabriken, Personal und Infrastruktur entwickeln sich parallel zum frühen Rennprogramm.
Das Team arbeitet von mehreren Standorten aus. Die Hauptbasis befindet sich in Silverstone, zugleich nutzt Cadillac Einrichtungen von General Motors in North Carolina und Michigan. Für die Formel-1-Kampagne greift der Rennstall auf den Toyota-Windkanal in Köln zurück, während er die nötigen Ressourcen weiter aufbaut.
Außerdem entsteht in Fishers, einem Vorort von Indianapolis, eine neue Fabrik. Die Antriebseinheit wird im Raum Charlotte entwickelt, wo General Motors bereits ansässig ist. Auf der Rennstrecke wartet Cadillac derweil noch auf den ersten Einzug in Q2 und die ersten Punkte in der Weltmeisterschaft.
Lowdon beschrieb die Herausforderung als „ein Flugzeug zu bauen, während man damit fliegt – oder ein Schiff, während man bereits unterwegs ist“. Selbst im Zentrum des täglichen Team-Betriebs seien die Bauarbeiten noch sichtbar, erklärte er. In Indianapolis läuft ein großes Projekt, in Silverstone ein kleineres. Auch das Unternehmen für die Antriebseinheit baut seine Anlage in Charlotte, während die Personalgewinnung zügig voranschreitet.

Der Saisonstart hat Cadillac die Möglichkeit gegeben, die Stärken und Schwächen des MAC-26 sowie die Abläufe innerhalb des Teams zu erkennen. Lowdon zufolge ist die Aufgabe so umfangreich, dass der Rennstall weiterhin große Verbesserungen vornimmt, anstatt lediglich ein etabliertes System zu verfeinern.
„Wir sagen gern: Jeder Tag ist ein Schultag“, erklärte er. „Wenn wir an einem Tag nichts gelernt haben, war es ein vergeudeter Tag.“
Dieser Prozess ist entscheidend für Cadillacs kurzfristigen Fortschritt. Während sich das Team – wie Valtteri Bottas bestätigt: Cadillac richtet die Entwicklung bald auf den F1-Wagen 2027 aus – auf den Formel-1-Wagen für 2027 konzentriert, wird das aus der aktuellen Saison gewonnene Wissen die nächsten Entwicklungsschritte prägen.
Der Standort in Fishers befindet sich weiterhin im Bau, doch laut Lowdon macht das Projekt gute Fortschritte. Der neue Simulator wird installiert. Weitere Ankündigungen dazu, wann die einzelnen Bereiche der Anlage betriebsbereit sein werden, sollen folgen.
Wegen seiner Größe wird die Fabrik schrittweise in Betrieb genommen: Das Gelände umfasst 450.000 Quadratfuß. Auch in Silverstone gehen die Arbeiten weiter. Nach derzeitigem Plan sollen erste Bereiche in Fishers im kommenden Jahr ihren Betrieb aufnehmen. Das Projekt ist weit fortgeschritten, doch aufgrund seiner Dimensionen wird sich Cadillacs Wandel über einen längeren Zeitraum erstrecken.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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