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Charles Leclerc hat betont, dass Ferrari für ihn Familie bleibt – auch wenn das Warten auf den nächsten großen Erfolg weiter andauert. Seit seinem Wechsel zum Team im Jahr 2019 ist es dem Monegassen nicht gelungen, die Scuderia wieder an die Spitze der Formel 1 zu führen, doch seine Verbundenheit mit der Mannschaft aus Maranello ist offensichtlich ungebrochen.
Leclerc hat für Ferrari bislang acht Grand-Prix-Siege eingefahren, doch der große Titel blieb sowohl ihm als auch dem Team bisher verwehrt. Ferraris letzter WM-Triumph stammt aus dem Jahr 2008, als man die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewann; die bislang letzte Fahrerkrone holte im Jahr davor Kimi Räikkönen.
Da Leclerc vor zehn Jahren in Ferraris Nachwuchsprogramm eingestiegen ist, hat seine Beziehung zum Team tiefe Wurzeln. Bevor er 2018 in der Formel 1 für Alfa Romeo-Sauber antrat, gewann er die GP3- und die Formel-2-Meisterschaft. Ferrari blieb jedoch stets das zentrale Ziel seiner Karriere.

Als er auf Sebastian Vettels Bemerkung angesprochen wurde, dass eigentlich jeder ein Ferrari-Fan sei, machte Leclerc unmissverständlich deutlich, was das Team für ihn bedeutet.
„Ferrari ist Familie und ein Team, das ich schon als Kind immer geliebt habe und für das ich schon immer fahren wollte. Das hat sich keinen Moment geändert, seit ich 2019 zum Team gekommen bin“, sagte er gegenüber Medienvertretern, darunter RacingNews365. „Die Leidenschaft ist also nach wie vor da.“
Leclerc stellte klar, dass seine Motivation trotz ausbleibender Ergebnisse nicht nachgelassen hat. „Dann ist da natürlich auch der Wille zu gewinnen, und wir wollen irgendwann gewinnen – und ich will gewinnen. Es sind so viele Jahre vergangen, in denen wir gemeinsam mit dem Team versucht haben, wieder an die Spitze zurückzukehren.“

Die vergangenen Jahre waren für Ferrari von Frust geprägt, auch wenn es immer wieder Momente gab, die nach einem möglichen Durchbruch aussahen. 2022 wirkte Leclerc wie ein Titelanwärter, und zwei Jahre später war das Team nahe am Konstrukteurstitel dran – doch beide Saisons endeten nicht mit dem Ergebnis, das Ferrari sich erhofft hatte.
Dieses ausbleibende Happy End hat naturgemäß Spekulationen über Leclercs Zukunft befeuert, zumal sein Vertrag offenbar bis 2029 läuft. Trotzdem wirkt das Verhältnis intakt, und die Botschaft des Fahrers lautet Beharrlichkeit statt Zweifel.
Mit dem SF-26 scheint Ferrari zu Beginn der laufenden Saison über das zweitbeste Paket zu verfügen, und Leclerc sieht darin zumindest ermutigende Signale.
„Es war dieses Jahr ein guter Schritt nach vorne; wir sind nur noch nicht dort, wo wir hinwollen, und wir werden weiter genau in diese Richtung pushen“, sagte er.
Dieser Optimismus wird durch die lange Wartezeit gedämpft, aber nicht genommen. „Ich hoffe, unsere Zeit kommt bald, denn ja, es ist schon lange her, seit ich angefangen habe, und natürlich ist inzwischen viel Zeit vergangen“, fügte Leclerc hinzu. „Ich gebe mein Bestes, und ich hoffe, dass unsere Zeit dieses Jahr kommt – oder so bald wie möglich.“

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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