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Fernando Alonso prüft Berichten zufolge eine spektakuläre Rückkehr zu Alpine. Dies wäre eine weitere bemerkenswerte Wendung in der langen Formel-1-Karriere des Spaniers und seiner Beziehung zu dem in Enstone ansässigen Team.
Der Aston-Martin-Pilot verließ den Rennstall vor der Saison 2023, doch mehrere Berichte deuten nun darauf hin, dass eine zukünftige Rückkehr zu Alpine in Erwägung gezogen wird. Sollte es dazu kommen, wäre es das vierte Mal, dass Alonso bei der Organisation unter Vertrag steht – nach seinen Engagements in den Jahren 2003, 2009 und 2021 unter den Namen Renault und Alpine.
Der mögliche Weg zurück wird durch die Präsenz von Flavio Briatore, Alonsos Manager, der als Sonderberater zu Renault zurückgekehrt ist, noch interessanter. Briatores Rolle konzentriert sich darauf, ein Alpine-Team zu unterstützen, das lange Zeit unter seinen Möglichkeiten blieb, nun aber im Jahr 2026 einen deutlichen Leistungsaufschwung erlebt.
Dieser Aufwärtstrend wurde durch den Wechsel von Alpine zu Mercedes-Kundenmotoren begünstigt. Zudem hat sich das Team ab der nächsten Saison ein Titelsponsoring von Gucci gesichert. Zusammen haben diese Entwicklungen dazu beigetragen, das Image von Alpine zu verbessern und das Team zu einer attraktiveren Option zu machen – möglicherweise auch für Alonso.
Alonsos aktueller Vertrag bei Aston Martin läuft Ende 2026 aus, was seine Zukunft fest in den Fokus des Fahrermarktes rückt. Der Zeitpunkt ist bezeichnend, insbesondere nachdem Alonso kürzlich andeutete, dass sein Auftritt in Barcelona-Catalunya sein letzter an diesem Ort sein könnte. Wie bereits berichtet, gab Alonso zu, dass der Große Preis von Barcelona sein letztes Heimrennen sein könnte, da die Strecke ab 2027 im Rahmen einer Rotationsregelung mit Spa erst 2028 wieder im Kalender stehen soll.
Die aktuelle Fahrerbesetzung bei Alpine verleiht der Geschichte eine weitere Ebene. Pierre Gasly unterzeichnete letztes Jahr einen neuen Vertrag bis 2031 und bildet damit eine langfristige Säule, um die das Team aufgebaut werden kann. Franco Colapinto hingegen fährt mit einem Einjahresvertrag.
Gaslys jüngste Form hat Alpines Schwung verstärkt. Er erzielte in Monaco das erste Podium des Teams in einem trockenen Grand Prix seit 2023, nachdem ein „Right of Review“-Antrag stattgegeben und die Strafen aufgehoben wurden. Dieses Ergebnis, über das wir ausführlich berichteten, als Alpine die FIA-Überprüfung gewann und Gasly das Monaco-Podium zurückerhielt, unterstrich die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit des Teams.
Für Alonso stellt sich die Frage, ob Alpines neuer Kurs, die kommerzielle Dynamik und die vertrauten Verbindungen zum Management ausreichen, um eine erneute Zusammenarbeit glaubhaft zu machen. Für Alpine wäre die Rückkehr eines Fahrers, der so eng mit der Geschichte des Teams verbunden ist, ein starkes Signal – allerdings eines, das in die zunehmend komplexe Fahrerlandschaft der Jahre 2026 und 2027 passen müsste.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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