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Fernando Alonso hat klargestellt, dass das Ende seiner Formel-1-Karriere – wann auch immer es kommen mag – keineswegs das Ende seines Lebens im Motorsport bedeuten wird.
Der zweifache Weltmeister wägt derzeit seine Optionen für 2027 ab, vor dem Hintergrund eines schwierigen Saisonstarts für Aston Martin, bei dem das Team aus Silverstone eher am Ende des Feldes operiert. Alonso hat angekündigt, die Sommerpause nutzen zu wollen, um über seinen nächsten Schritt zu entscheiden, doch sein übergeordnetes Ziel bleibt fest mit dem Rennsport verbunden.
Alonsos unmittelbare Zukunft ist zwar noch ungeklärt, doch seine Kommentare unterstreichen, dass ein Rücktritt aus der Formel 1 kein endgültiger Abschied wäre. Stattdessen würde dies wahrscheinlich eine Veränderung in der Art und Weise markieren, wie er seine Erfahrung einbringt – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Fahrerlagers.
„Ich habe definitiv einige Herausforderungen vor mir, die meisten davon sind motorsportbezogen“, sagte Alonso gegenüber Medienvertretern.
Der Spanier äußerte sich explizit zu einem Ziel: die Rallye Dakar. Zudem ließ er die Tür für weitere Langstreckenrennen offen, insbesondere falls Max Verstappen sich eines Tages dazu entschließen sollte, diesen Weg einzuschlagen.
„Ich möchte die Dakar gewinnen. Ich habe schon oft gesagt, dass ich vielleicht andere Dinge gewinnen oder mich wieder im Langstreckensport herausfordern möchte, besonders wenn Max [Verstappen] das eines Tages auch tun möchte.“
Diese Einstellung passt zu Alonsos breiterer Position als einer der erfahrensten Piloten der Formel 1: Er ist ein Fahrer, der zwar seinen Platz im Starterfeld bewertet, aber keineswegs bereit ist, dem Wettbewerb den Rücken zu kehren. Seine jüngsten Bemerkungen folgen zudem auf seine scharfe Kritik an der Ausrichtung der modernen Formel 1, wie wir in unserem Bericht über Alonsos Ansicht, dass Überholen 2026 kein „Fahrertalent“ mehr erfordert, bereits thematisiert haben.
Alonso kam 2023 zu Aston Martin und betonte bereits früh in seiner Zeit bei dem Team, dass die Zusammenarbeit über seine aktive Fahrerkarriere hinausgehen könnte. An dieser Haltung, so beharrte er, habe sich nichts geändert.
„Als ich aufhörte zu fahren, sagte ich, dass ich gerne in einer anderen Rolle bei diesem Team weitermachen und versuchen würde zu helfen“, sagte er.
Für Aston Martin könnte dies ein bedeutender Gewinn sein. Alonso definierte seinen Wert nicht nur emotional, sondern als praktische Ressource, die er in über zwei Jahrzehnten im Sport aufgebaut hat.
„Ich bin jetzt seit 26 Jahren in der Formel 1 und ich denke, ich kann dem Team helfen. Wahrscheinlich bin ich der zweit- oder dritt-erfahrenste Mann im Team.“
Er fügte hinzu: „Ich denke, es gibt Dinge, die für das Team nützlich sein können, und ich ziehe es vor, mein Fachwissen einzusetzen, anstatt zu Hause vor dem Fernseher zu sitzen.“
Die Botschaft ist klar: Alonso steht möglicherweise bald vor einer richtungsweisenden Entscheidung bezüglich seines F1-Cockpits, doch sein Wettbewerbsgeist – und seine Bereitschaft, einen Beitrag zu leisten – bleiben ungebrochen.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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