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Ferrari hat bestätigt, dass Dino Beganovic während des ersten freien Trainings beim Großen Preis von Österreich wieder ins Cockpit des SF-25 zurückkehren wird. Der Fahrer aus der Scuderia-Akademie wird am Red Bull Ring den Wagen von Charles Leclerc übernehmen.
Der Einsatz in Spielberg stellt eine weitere bedeutende Formel-1-Gelegenheit für den 21-jährigen Schweden dar, der bereits früher in diesem Jahr in Bahrain sein FP1-Debüt gab. Bei dieser Gelegenheit vertrat Beganovic ebenfalls Leclerc in Sakhir, was Ferrari einen ersten Referenzpunkt mit einem seiner Junioren-Programm-Fahrer in einem aktuellen F1-Boliden verschaffte.
Beganovic reist als aktuell Zehntplatzierter der Formel-2-Fahrerwertung zum österreichischen Rennwochenende, während er weiterhin seine Junioren-Karriere mit Ferraris umfassenderem Entwicklungsweg in Einklang bringt. Sein jüngster FP1-Auftritt ist zudem der erste bestätigte Fahrerwechsel für das Wochenende beim Großen Preis von Österreich und sorgt für einen frühen Fokuspunkt bei Ferraris Vorbereitungen in Spielberg. Den vollständigen Zeitplan für das Wochenende finden Sie in unserem Zeitplan und Programm für den Großen Preis von Österreich 2026.
Aus Sicht von Ferrari hat die Einheit eine klare regulatorische Bedeutung. Indem das Team Beganovic für das FP1 in Österreich in Leclercs SF-25 setzt, hat der italienische Rennstall zwei seiner vorgeschriebenen vier Rookie-FP1-Einsätze für die laufende Saison absolviert.
Damit verbleiben für Ferrari noch zwei weitere Rookie-Einsätze, die beide im Auto von Lewis Hamilton stattfinden müssen. Der Einsatz in Österreich bietet Beganovic also mehr als nur zusätzliche Streckenzeit; er bringt Ferrari zudem bei einer wichtigen saisonalen Verpflichtung voran und hält das Akademie-Programm während eines Grand-Prix-Wochenendes sichtbar.
Beganovic ist seit 2020 Teil des Ferrari-Juniorenprogramms, was die langfristige Investition des Teams in seine Entwicklung unterstreicht. Vor seinem Aufstieg in die Formel 2 belegte er sowohl 2023 als auch 2024 den sechsten Platz in der FIA-Formel-3-Meisterschaft und etablierte sich damit als konstante Größe in den Nachwuchskategorien.
Der FP1-Einsatz am Red Bull Ring gibt ihm nun eine weitere Chance, sich im Umfeld eines Ferrari-Rennwochenendes zu beweisen. Für einen Fahrer, der noch an seinem Profil in der Formel 2 arbeitet, ist jede Runde im SF-25 wertvoll – nicht nur als Streckenerfahrung, sondern auch als weiterer Maßstab dafür, wie Ferrari seine Akademie-Talente auf höchstem Niveau bewertet und integriert.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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