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Goodyear hat seine Drei-Sterne-Umweltakkreditierung der FIA erneuert. Dies unterstreicht das, was das Unternehmen als einen vollständig integrierten Nachhaltigkeitsansatz über seine Rennsportaktivitäten, Produkte und Betriebsabläufe hinweg beschreibt. Das Programm bietet Motorsport- und Mobilitätsorganisationen einen strukturierten Rahmen, um ihre Umweltleistung zu messen, zu steuern und kontinuierlich zu verbessern.
Das Unternehmen erhielt die höchste Umweltbewertung der FIA erstmals im Jahr 2024. Diese Erneuerung zwei Jahre später unterstreicht das Ausmaß der seitdem erzielten Fortschritte. Die jüngste Bewertung folgt auf eine deutliche Zunahme der Nachhaltigkeitsinitiativen von Goodyear, die sich über die Fertigung, Produktinnovation, den Betrieb an der Rennstrecke bis hin zur Logistik erstrecken.
In der Überprüfung der FIA heißt es: „Die vorgelegten Nachweise belegen ein starkes Engagement des Top-Managements für ökologische Nachhaltigkeit, unterstützt durch ein gut strukturiertes und integriertes Umweltmanagementsystem (EMS), das eine effektive Umsetzung und kontinuierliche Verbesserung gewährleistet.“
Im weiteren Kontext des Motorsports bleibt die Rolle der FIA bei der Governance und der operativen Überprüfung zentral, wie die jüngste Berichterstattung über die FIA-Verfahrensüberwachung beim Großen Preis von Großbritannien zeigt.
Xavier Fraipont, Vice-President von Goodyear Racing, erklärte, dass die Erneuerung die Richtung des Unternehmens bestätige. „Die Erneuerung des höchsten Umweltakkreditierungsstandards der FIA ist eine starke Bestätigung für die Fortschritte, die wir bei der Verankerung von Nachhaltigkeit in unseren Rennsportaktivitäten gemacht haben“, kommentierte er.
Fraipont fügte hinzu, dass die Arbeit von Goodyear jede Ebene seiner Rennsportaktivitäten erreicht habe – vom Reifendesign und der Fertigung bis hin zur Arbeitsweise des Unternehmens an der Rennstrecke. Er betonte zudem, dass Goodyear Leistung und Verantwortung als sich ergänzende und nicht als widersprüchliche Ziele betrachte.
„Entscheidend ist, dass wir beweisen, dass es keinen Kompromiss zwischen Leistung und einem verantwortungsbewussteren Ansatz gibt – beides geht Hand in Hand“, sagte er. „Der Motorsport war schon immer ein Innovationstreiber und spielt heute auch eine Schlüsselrolle bei der Förderung einer nachhaltigeren Mobilität.“
Ein wichtiges Beispiel ist die kürzlich eingeführte EAGLE-Rennreifengeneration 2027 für die LMGT3-Klasse, die verbesserte Leistung auf der Strecke mit der Verwendung von 66 Prozent nachhaltigen Materialien kombiniert. Das Unternehmen legt zudem einen stärkeren Fokus auf virtuelle Entwicklung und Simulation, während seine Strategie der Einheitsreifen darauf abzielt, den Ressourcenverbrauch und die Auswirkungen der Logistik zu reduzieren.
Goodyear betont, dass diese Entwicklungen zeigen, wie der Motorsport Innovationen sowohl für den Rennsport als auch für die Mobilität auf der Straße beschleunigen kann. Zu den langfristigen Zielen gehören der Übergang zu 100 Prozent erneuerbarer Energie in der Fertigung bis 2040 und Netto-Null-Treibhausgasemissionen über die gesamte Wertschöpfungskette bis 2050.
Marek Nawarecki, FIA Senior Circuit Sport Director, sagte, die erneuerte Akkreditierung spiegele das nachhaltige Engagement wider, das das Programm anerkennen soll. Auch Pierre Fillon, Präsident des Automobile Club de l’Ouest, gratulierte Goodyear, hob dessen Rolle als wichtiger Partner im Langstreckenrennsport hervor und beschrieb den Langstreckenwettbewerb als Labor für Fortschritte sowohl bei der Leistung als auch bei der Mobilitätstransformation.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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