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Lewis Hamilton hat in Frage gestellt, wie die Antriebseinheit von Mercedes hinter einem Konkurrenzhersteller eingestuft werden konnte, nachdem er deren Leistung beim Großen Preis von Österreich als die stärkste in der Formel 1 bezeichnete.
Der Ferrari-Pilot beendete das Rennen auf dem Red Bull Ring als Fünfter, nachdem er sich im ersten Stint kurzzeitig an das Heck von George Russells führendem Mercedes geheftet hatte. Doch im weiteren Rennverlauf fiel Hamilton allmählich zurück, wobei Ferraris Drei-Stopp-Strategie nicht ausreichte, um die anfängliche Nähe in eine dauerhafte Herausforderung zu verwandeln.
Ferrari führte in Österreich eine verbesserte Antriebseinheit ein, doch Hamilton deutete an, dass das Update die Schwäche des SF-26 am oberen Ende der Geraden nicht sofort behoben habe. Der Vergleich mit Mercedes war aus seinem Cockpit besonders deutlich.
„Aus irgendeinem Grund lässt unsere Leistung am Ende der Geraden nach, während der Mercedes einfach weiter beschleunigt“, sagte Hamilton gegenüber Medienvertretern, darunter RacingNews365.
Diese Beobachtung deckt sich mit den breiteren Schwierigkeiten von Ferrari beim Österreich-GP, bei denen die Geradeausgeschwindigkeit erneut im Mittelpunkt der Nachbesprechung stand. Mehr über die Einschränkungen der Scuderia auf dem Red Bull Ring erfahren Sie in unserer Analyse zu Ferraris Problemen mit Topspeed und Überhitzung beim Österreich-GP.
Hamilton war in seiner Einschätzung des Kräfteverhältnisses direkt.
„Mercedes hat definitiv die beste Antriebseinheit, und ich weiß nicht, wie das ADUO-Verfahren zu einem anderen Ergebnis kommen konnte“, sagte er.
Obwohl Autos mit Mercedes-HPP-Antrieb sieben der bisher acht Grands Prix sowie alle drei Sprints gewonnen haben, wird angenommen, dass die Mercedes-Antriebseinheit von der FIA den ADUO-Status erhalten hat. Dieser Status folgte auf eine Bewertung, bei der der Motor von Red Bull Powertrains als der stärkste eingestuft wurde.
Das ADUO-Verfahren basiert ausschließlich auf der Bewertung des Verbrennungsmotors (ICE), und die FIA hat die vollständigen Ergebnisse des Prozesses noch nicht offiziell kommuniziert.
Für Hamilton schienen die Beweise auf der Strecke in Österreich schwer mit dieser Einschätzung in Einklang zu bringen. Er hob die Fähigkeit von Mercedes, am Ende der Geraden weiter zu beschleunigen, als entscheidendes Unterscheidungsmerkmal hervor.
„Sie haben am Ende der Geraden enorme Power, weit mehr als jeder andere [in Österreich], daher weiß ich nicht, woher das kommt“, fügte Hamilton hinzu. „Kommt es von der Batterie, dem Verbrennungsmotor oder dem kleineren Turbolader?“
Der entscheidende Punkt ist nicht nur, dass Ferrari in Österreich die nötige Leistung fehlte, sondern dass Hamilton glaubt, das Mercedes-Paket habe einen Vorteil dort gezeigt, wo eine Runde oft gewonnen oder verloren wird: in der letzten Phase der Beschleunigung. Bis die ADUO-Ergebnisse der FIA offiziell detailliert vorliegen, wird dieser Kontrast zwischen der regulatorischen Bewertung und den Beweisen auf der Rennstrecke ein wichtiges Gesprächsthema bleiben.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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