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Das verletzte linke Handgelenk von Isack Hadjar hat sich deutlich gebessert, seit sich der Red-Bull-Pilot dazu entschlossen hatte, beim Großen Preis der Niederlande auszusetzen, wie RacingNews365 erfahren hat. Sowohl der Franzose als auch sein Team aus Milton Keynes sind zuversichtlich, dass es sich bei dem Rückschlag um eine einmalige Angelegenheit handelte und er beim Großen Preis von Italien am kommenden Wochenende in Monza wieder im Cockpit sitzen wird.
Hadjar hatte sich die Verletzung beim Training vor der Reise nach Zandvoort zugezogen. Er entschied sich vorsichtshalber gegen einen Start, um eine Verschlimmerung zu vermeiden und seine Genesung nicht zu gefährden. Die jüngste Untersuchung hat den Optimismus hinsichtlich seiner Rückkehr gestärkt, auch wenn eine endgültige Entscheidung noch nicht sofort getroffen wird.
Eine endgültige Entscheidung wird für nächsten Mittwoch erwartet, kurz bevor die italienische Rennrunde beginnt. Dieser Zeitplan soll die verfügbare Rehabilitationszeit maximieren, bevor Hadjar wieder in ein Formel-1-Auto steigt.
Die Beurteilung wird voraussichtlich medizinische Untersuchungen umfassen. Auch Simulator-Einheiten werden als gangbarer Weg angesehen, um zu bewerten, ob der 21-Jährige rennbereit ist, wobei unklar bleibt, wie genau Red Bull den Simulator in den Entscheidungsprozess einbeziehen will.
Die Situation folgt auf eine Umbesetzung der Fahrerpaarungen bei Red Bull und Racing Bulls in Zandvoort. Liam Lawson rückte neben Max Verstappen in den zweiten RB22 und lieferte bei seiner Rückkehr zu Red Bull eine beeindruckende Leistung ab, die er auf dem siebten Platz beendete. Yuki Tsunoda vertrat derweil Lawson bei Racing Bulls und kam als Elfter ins Ziel, noch vor dem Stammfahrer Arvid Lindblad und knapp außerhalb der Punkteränge.
Lawsons Vorstellung gibt Red Bull eine bewährte kurzfristige Option, doch das Team möchte vorrangig klären, ob Hadjar seine Saison sicher fortsetzen kann. Die neuesten Nachrichten zur Genesung sind ermutigend, doch erst die medizinischen Checks und die Simulator-Auswertung werden zeigen, ob sich dieser Optimismus in einen Rennstart ummünzen lässt.
Für zusätzlichen Kontext darüber, wie Hadjars Abwesenheit in Zandvoort gehandhabt wurde, lesen Sie unseren Bericht darüber, wann Racing Bulls von seiner Handgelenksverletzung erfuhr.
Sollte der einmalige Podiumsplatzierte nicht antreten können, werden Red Bull und Racing Bulls wahrscheinlich die gleichen Fahrerpaarungen beibehalten, die bereits beim Großen Preis der Niederlande zum Einsatz kamen. Bis die abschließenden Untersuchungen abgeschlossen sind, bleibt Hadjars Teilnahme in Monza eher eine Hoffnung als eine Bestätigung.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.