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Jade Jacquet nach F1-Academy-Hauptrennen in Montreal mit Zeitstrafe belegt

Stewards verhängen Fünf-Sekunden-Strafe gegen Williams-Pilotin
Jade Jacquet wurde nach dem F1-Academy-Hauptrennen in Montreal mit einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe belegt. Diese Entscheidung hat das Endergebnis im hinteren Teil des Feldes noch einmal durcheinandergewirbelt.
Die französische Pilotin mit Williams-Unterstützung hatte die Strecke in Kurve 13 verlassen und sich dadurch einen dauerhaften Vorteil verschafft. Nach Ansicht der Stewards lag Jacquet zum Zeitpunkt des Verlassens der Strecke hinter Rachel Robertson. Die Position, die sie anschließend gegenüber der PUMA-Pilotin behauptete, wurde als unrechtmäßig erlangt eingestuft.
Die Begründung der Stewards
Die Stewards waren in ihrem Urteil eindeutig: Unabhängig von dem Risiko, das Jacquet möglicherweise sah, weitere Positionen zu verlieren, muss jeder dauerhafte Vorteil, der durch das Verlassen der Strecke erzielt wurde, zurückgegeben werden. Das Argument, dass Wettbewerbsdruck oder äußere Umstände das Behalten eines solchen Vorteils rechtfertigen könnten, wurde entschieden zurückgewiesen.
Dies steht im Einklang mit der konsequenten Linie, die die Offiziellen während des gesamten Wochenendes in Montreal bei Track-Limit-Verstößen und prozeduralen Fehlern verfolgt haben – ein Thema, das sich bereits durch das F1-Academy-Reverse-Grid-Rennen am Wochenende zog, bei dem ebenfalls drei Fahrerinnen Fünf-Sekunden-Strafen erhielten.
Auswirkungen auf die Wertung
Infolge der Strafe fällt Jacquet um zwei Positionen zurück – von Platz 11 auf Platz 13 in der finalen Rennwertung. Durch diese Entscheidung rücken Ella Stevens und Esmee Kosterman jeweils einen Platz in der Rangliste nach vorne.
Das Hauptrennen selbst war an der Spitze eine souveräne Angelegenheit, bei der Alisha Palmowski den Sieg mit einem rekordverdächtigen Vorsprung von zehn Sekunden einfuhr. Doch die Beratungen nach dem Rennen sorgten dafür, dass die endgültigen Platzierungen erst feststanden, nachdem die Stewards ihr letztes Wort gesprochen hatten.