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Aston Martin hat bestätigt, dass Jak Crawford im ersten freien Training beim Großen Preis von Österreich nächste Woche das Cockpit von Lance Stroll im AMR26 übernehmen wird. Dies bietet dem Amerikaner eine weitere Gelegenheit, während eines Rennwochenendes wertvolle Formel-1-Kilometer zu sammeln.
Der Einsatz auf dem Red Bull Ring ist Crawfords zweiter FP1-Auftritt in der Saison 2026, nachdem er bereits beim ersten freien Training in Japan am Steuer von Fernando Alonsos Wagen saß. Insgesamt ist es sein vierter FP1-Einsatz für Aston Martin, nachdem er bereits bei den Großen Preisen von Mexiko-Stadt und Abu Dhabi 2025 sowie zuvor in Suzuka zum Einsatz kam.
Gemäß den Regeln der Formel 1 muss jeder Stammfahrer sein Auto zweimal pro Saison für einen Nachwuchsfahrer zur Verfügung stellen, der an nicht mehr als zwei Grands Prix teilgenommen hat. Mit Crawfords Einsatz in Österreich hat Aston Martin zwei der vier vorgeschriebenen FP1-Slots für Nachwuchsfahrer in dieser Saison absolviert.
Sowohl Alonso als auch Stroll müssen daher im weiteren Saisonverlauf noch jeweils ein weiteres freies Training aussetzen. Das Programm ist Teil einer umfassenderen Fahrerplanung bei Aston Martin, bei der auch Fernando Alonsos langfristige Bindung an das Team kürzlich ein Gesprächsthema war, einschließlich Berichten über eine mögliche zukünftige Rolle, die hier thematisiert wurde.
Crawfords neueste Chance kommt kurz nach weiteren Testfahrten im 2026er-Auto, bei denen der Amerikaner Anfang der Woche einen Pirelli-Reifentest in Barcelona absolvierte. Diese Kilometerleistung, kombiniert mit seiner Arbeit im Simulator, verschafft Aston Martin eine solidere Basis, während man ihn erneut unter Rennwochenendbedingungen bewertet.
„Es ist großartig, eine weitere Gelegenheit zu haben, den AMR26 während eines Rennwochenendes zu fahren“, sagte Crawford. „Österreich ist eine Strecke, die ich gut kenne, und es ist etwas ganz Besonderes, fast zwei Jahre nach meinem ersten Test in einem Aston Martin F1-Auto zum Red Bull Ring zurückzukehren.“
Er fügte hinzu: „Ich habe in dieser Saison viel Zeit im Simulator verbracht, um das Team zu unterstützen, und habe kürzlich den Reifentest in Barcelona absolviert. Ich freue mich darauf, diese Arbeit nun auf der Strecke umzusetzen. Jede Gelegenheit in einem Formel-1-Auto ist wertvoll, und ich werde mich darauf konzentrieren, nützliches Feedback zu liefern und das Beste aus der Session für das Team herauszuholen.“
Mike Krack, Chief Trackside Officer bei Aston Martin, bezeichnete den FP1-Einsatz als einen weiteren wichtigen Schritt in Crawfords Entwicklung als dritter Fahrer des Teams.
„Jak spielt weiterhin eine wichtige Rolle als dritter Fahrer, und diese FP1-Session ist ein weiterer wertvoller Schritt in diesem Prozess“, sagte Krack. „Er war während der gesamten Saison intensiv in unser Simulatorprogramm eingebunden und hat kürzlich produktive Runden beim Pirelli-Reifentest in Barcelona gedreht.“
Krack fügte hinzu, dass Österreich es Aston Martin ermöglichen werde, Crawfords Fortschritte zu bewerten und gleichzeitig während der ersten Trainingsstunde wertvolle Daten zu sammeln.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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