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Lance Strolls Rückkehr in den GT-Sport verlief alles andere als reibungslos: Der Kanadier erlebte beim Saisonauftakt der GT World Challenge auf dem Circuit Paul Ricard ein von Strafen geprägtes Wochenende.
Bei seinem ersten Einsatz im GT-Sport seit 2018 trat Stroll im #18 Comtoyou Racing an und teilte sich den Aston Martin GT3 Vantage im sechs Stunden dauernden Rennen mit dem ehemaligen Manor-F1-Piloten Roberto Merhi sowie Aston-Martin-Academy-Talent Mari Boya, der aktuell in der Formel 2 startet.
Die Probleme des Trios begannen bereits im Qualifying, in dem nur Startplatz 15 heraussprang. Alle Hoffnungen auf eine Aufholjagd im Rennen wurden letztlich durch eine Reihe von Regelverstößen zunichtegemacht, die sich über die gesamte, bis in die Nacht hinein dauernde Veranstaltung summierten.
Beim Fallen der Zielflagge wurde die #18-Crew auf Rang 48 gewertet – ein Ergebnis, das deutlich stärker von Zeitstrafen als von der reinen Pace geprägt war.

Insgesamt sammelte das Team im Rennverlauf acht Minuten und 25 Sekunden an Strafen.
Ein von Boya verursachter Zusammenstoß zog eine Stop-and-Go-Strafe nach sich. Zusätzlich wurden vier Minuten wegen Missachtens blauer Flaggen verhängt. Auch das Überschreiten der Streckenbegrenzungen erwies sich als kostspielig: Für wiederholte Verstöße kamen weitere drei Minuten und 40 Sekunden hinzu.
Auch Stroll selbst war an einem Teil des Zeitverlusts beteiligt. Er erhielt eine Minute Strafe wegen Missachtens blauer Flaggen sowie 115 Sekunden für das wiederholte Überfahren der Track Limits.
Auch wenn die Verantwortung für die verschiedenen Regelverstöße auf alle drei Fahrer verteilt war, prägte die Summe der Strafen das Rennen des #18-Aston-Martin entscheidend.

Trotz der enttäuschenden Platzierung gab es auch positive Aspekte. Stroll zeigte vielversprechende Rundenzeiten und bewegte sich zeitweise auf Augenhöhe mit einigen der schnellsten Fahrer im Feld.
Diese Grundgeschwindigkeit ließ das vorhandene Potenzial erkennen, auch wenn sich dies im Endergebnis nicht widerspiegelte.
Während der #18-Einsatz mit Problemen kämpfte, sicherte sich das Schwesterauto mit der Startnummer 7 von Comtoyou Racing spät im Rennen den Sieg – ein deutlicher Kontrast innerhalb des Teams und ein Hinweis darauf, was bei einem saubereren Rennverlauf möglich gewesen wäre.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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