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Porsche hat für das dieswöchige Formel-E-Finale in London eine besondere Lackierung vorgestellt. Sie verbindet Anleihen an mehrere der erfolgreichsten Rennwagen der Marke und bildet den Abschluss der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Motorsportjubiläum des Herstellers.
Das Design ziert beim letzten Event der Gen3-Ära die beiden werksseitig eingesetzten Porsche 99X Electric. Für das Team besitzt die Lackierung zusätzliche Bedeutung: Porsche kämpft um einen weiteren Teamtitel, während Pascal Wehrlein noch Chancen auf die Fahrermeisterschaft hat. Der Zeitplan und Titelkampf-Überblick zum London E-Prix fasst die Ausgangslage vor dem Saisonfinale zusammen.

Porsches letzte Sonderlackierung in dieser Saison vereint mehrere Designs aus den 1980er-Jahren zu einem Gesamtbild. Besonders deutlich sind die Einflüsse des Porsche 959 zu erkennen, der 1986 die Rallye Paris–Dakar gewann.
Auch die Farbgebung und die grafische Gestaltung greifen Elemente des Porsche 956 und des Porsche 962 C auf. Die weiß-blauen Gruppe-C-Sportprototypen sicherten sich bei den 24 Stunden von Le Mans jeweils zwei Gesamtsiege: Der 956 gewann 1982 und 1983, der 962 C folgte 1986 und 1987.
Das Finale am Sonntag ist nicht nur wegen der Meisterschaftspunkte und Trophäen wichtig. Wehrlein und Nico Müller werden ihre letzten Runden im Rahmen der Porsche-Initiative „Racing for Charity“ absolvieren. Damit verbindet das Team sein Formel-E-Programm mit seinem umfassenderen sozialen Engagement.

Porsche spendet für jede von seinen beiden Werkswagen absolvierte Runde 400 Euro. Das Geld kommt schwer kranken Kindern auf der ganzen Welt zugute. Die abschließende Spende wird zwischen Kinderherzen retten e.V., Interplast Germany e.V. und der Ferry Porsche Stiftung aufgeteilt.
Vor dem letzten Rennwochenende hat die Kampagne bereits 390.000 Euro gesammelt. Porsche wird die endgültige Summe nach der Veranstaltung bekannt geben. Damit erhält der Abschluss der Gen3-Ära eine zusätzliche Bedeutung.
Für Wehrlein bietet London die Chance, nach seinem Titelgewinn 2024 seine zweite Formel-E-Meisterschaft zu sichern. Er räumte ein, dass Porsche in einigen Rennen mehr hätte herausholen können, betonte jedoch, dass das Team im Titelkampf weiterhin alles selbst in der Hand habe.
„Vor der Saison war es unser Ziel, in London um die Titel zu kämpfen“, sagte Wehrlein. „Die Weltmeisterschaft der Hersteller haben wir bereits gewonnen. Jetzt werden wir alles geben, um weitere Titel zu holen.“

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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