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Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane hat Liam Lawson und Arvid Lindblad dazu aufgefordert, die Funkkommunikation von Max Verstappen zu studieren, während sie sich weiter an die Formel 1 im Jahr 2026 gewöhnen.
Das Racing-Bulls-Duo ist mit großem Abstand die unerfahrenste Fahrerpaarung im Starterfeld. Lawson und Lindblad gingen mit zusammen 35 Grand-P-Prix-Starts in die Saison – Mercedes’ George Russell und Kimi Antonelli, das nächstunerfahrenste Duo, kamen gemeinsam auf 176.
Diese Differenz verdeutlicht, wie umfangreich der Lernprozess für den 24-jährigen Neuseeländer und den britisch-schwedischen Fahrer ist, der bald 19 Jahre alt wird. Für Permane ist Verstappen nicht nur wegen seiner Höchstgeschwindigkeit ein Vorbild. Die Ruhe und die Qualität des Red-Bull-Piloten bei seinen Rückmeldungen sind für jüngere Teamkollegen und Rivalen, die ihre Entwicklung beschleunigen wollen, ebenso wertvoll.

„Im Moment nutzen wir GPS und hören seinen Funk ab“, sagte Permane beim Großen Preis von Belgien. „Eines sage ich unseren Jungs immer: ‚Hört euch seine Kommunikation an. Achtet darauf, wie ruhig er immer bleibt. Hört, wie gut sein Feedback ist.‘“
Permane bezeichnete Verstappen als Maßstab – „nicht nur wegen seines Tempos, sondern auch wegen der Art, wie er sich im und außerhalb des Autos präsentiert“. Der viermalige Weltmeister sei für ihn ein vorbildlicher Wegweiser für jüngere Fahrer.
Obwohl Red Bull und Racing Bulls denselben Eigentümer haben, nutzt das Schwesterteam Informationen, die allen anderen Wettbewerbern in der Meisterschaft ebenfalls zur Verfügung stehen. Lawson bestätigte, dass die Fahrer die zugänglichen Daten des gesamten Feldes untersuchen und sich nicht auf privilegierte Erkenntnisse aus seiner Zeit als Verstappens Teamkollege verlassen.

Auf die Frage beim Großen Preis von Österreich, ob er weiterhin von Verstappen lerne, sagte Lawson: „Wir schauen uns alle Fahrer an. Natürlich gibt es diese grundlegende Datenmenge, die zwischen allen Teams geteilt wird und auf die wir Zugriff haben.“ Er fügte hinzu, dass die Fahrer nützliche Details erkennen können, indem sie beobachten, was die anderen machen.
Der interne Zweikampf ist bereits eng. Lawson hat Lindblad im Qualifying mit 8:6 geschlagen und führt den Kampf um die Punkte mit 43:23 an. In den vergangenen sechs Rennen fiel der Vorsprung jedoch kleiner aus: Dort liegt Lawson mit 27:18 vorn. Lindblads Fortschritte haben den Vergleich zunehmend ausgeglichener gemacht.

„Zwei schnelle Jungs zu haben, ist auf jeden Fall gut“, sagte Permane. Ihre idealen Runden im Training zum Großen Preis von Belgien trennten nur wenige Millisekunden. Das deutet auf ein Duell über die gesamte Saison hin, bei dem Racing Bulls möglicherweise zwei Fahrer auf einem sehr ähnlichen Niveau managen muss.
Dieser enge Wettbewerb und der Fokus des Teams darauf, von Verstappens Präzision und Ruhe zu lernen, geben dem Duo eine klare Orientierung für den weiteren Verlauf der Saison 2026. Auch der Kampf der Racing-Bulls-Fahrer in Spa war von einem harten Duell geprägt, wie Racing-Bulls-Fahrer kämpften in Spa hart und teilten sich anschließend einen EasyJet-Flug nach Hause berichtet.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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