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Red Bull bereitet ein großes Upgrade für Österreich vor, doch Teamchef Laurent Mekies hat gewarnt, dass das Paket im Kampf gegen Mercedes und Ferrari nicht als Allheilmittel betrachtet werden darf.
Das Reglement von 2026 hat die Entwicklungsdynamik zum entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit gemacht, wobei die Teams in der Lage zu sein scheinen, mit neuen Teilen signifikante Fortschritte zu erzielen. Ferrari hat dies in Barcelona demonstriert, wo das Upgrade einen Leistungssprung ermöglichte, den Lewis Hamilton in einen Sieg ummünzte. Mehr zu diesem Durchbruch erfahren Sie in unserer Analyse zu Ferraris Barcelona-Upgrade und Hamiltons Sieg.
Mekies sieht darin ein Muster, das die Saison bestimmt, besteht jedoch darauf, dass Red Bulls nächster Schritt nur an dem gemessen werden darf, was er auf der Stoppuhr liefert.
„Das Bild der Saison ist geprägt von diesen Leistungsschwankungen, je nachdem, wer gerade sein Upgrade bringt“, sagte Mekies. „Ferrari hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Unser nächster großer Schritt kommt natürlich in Österreich. Aber wissen Sie, es ist nur so gut wie die tatsächliche Rundenzeit, die es auf der Strecke bringt. Jeder in Milton Keynes hat sehr hart für dieses Paket gearbeitet.“

Das Österreich-Update wird Red Bulls zweiter großer Entwicklungsschub des Jahres sein. Das Miami-Paket umfasste eine komplette Neugestaltung der Seitenkästen des RB22 sowie Red Bulls eigene Version eines rotierenden Heckflügelkonzepts, ähnlich dem von Ferrari, das Fred Vasseur als „Macarena“ bezeichnete.
Red Bull hat nicht im Detail verraten, welche Bereiche diesmal geändert werden. Aber Mekies war unmissverständlich, dass das Upgrade allein nicht ausreichen wird, um das Team in einen echten Siegkampf gegen Mercedes und Ferrari zu bringen.
„Es besteht kein Zweifel, dass das Österreich-Paket allein nicht ausreichen wird“, sagte er. „Wir wissen, dass wir noch weitere Schritte benötigen werden.“
Mekies schätzt, dass Red Bull im Vergleich zur Konkurrenz immer noch etwa vier Zehntelsekunden pro Runde finden muss, obwohl er nach Miami sagte, dass das erste Upgrade den Rückstand auf die Spitze halbiert habe.
Ein möglicher Gewinn in Österreich ist die Gewichtsreduzierung. Es heißt, Red Bull liege immer noch über dem Mindestgewicht, während der Technische Direktor Pierre Wache zuvor sagte, der Plan sei, mit dem Österreich-Paket das Limit von 768 kg zu erreichen. Auf die Frage nach Barcelona, ob dieses Ziel noch im Zeitplan liege, scherzte Mekies: „Weniger essen. Das ist mein Plan für Österreich!“

Barcelona legte die Schwächen des RB22 offen. Max Verstappen wurde Vierter, fast 20 Sekunden hinter Lando Norris, während Isack Hadjar nach einem verlorenen Start auf den sechsten Platz zurückfiel. Red Bull blieb zwar vor dem Verfolgerfeld, fehlte aber die Pace von Mercedes, Ferrari und McLaren.
Mekies akzeptierte das Ergebnis als nützlichen Maßstab und merkte an, dass Red Bull in Kanada und Monaco um Podestplätze kämpfen könne, nicht aber in Spanien. Er bezeichnete Barcelona als „Realitätscheck“ auf einer Strecke mit einer langen Geraden sowie Mittel- und Hochgeschwindigkeitskurven.
Die Botschaft ist deutlich: Red Bull verbessert sich, aber das Defizit verteilt sich mittlerweile auf mehrere Bereiche. Wie Mekies es ausdrückte, ist die Antwort nicht mehr eine einzelne Lösung, sondern das Finden von Performance in mittelschnellen Kurven, Hochgeschwindigkeitskurven und beim Topspeed auf der Geraden.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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