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Red Bull soll sich darauf vorbereiten, Aston Martins Performance-Direktor Tom McCullough zum neuen Leiter der Renntechnik zu machen. Vorausgegangen ist Gianpiero Lambiase’ Entscheidung, das Team zu verlassen und zu McLaren zu wechseln.
Laut der deutschen Publikation BILD gilt McCullough als bevorzugter Kandidat für die Leitung von Red Bulls Rennstrecken-Engineering. In der geplanten Rolle würde er die Abläufe an der Strecke überwachen und die Arbeit der Ingenieure während der Grand-Prix-Wochenenden koordinieren.
Der mögliche Wechsel wäre eine bedeutende Veränderung in Red Bulls Rennstrecken-Struktur. Zugleich würde das Team einen Ingenieur mit umfassender Erfahrung im Formel-1-Rennbetrieb gewinnen. McCulloughs möglicher Abschied wurde erstmals mit Berichten über seinen bevorstehenden Abschied von Aston Martin in Verbindung gebracht. Dort soll er das Team am Jahresende verlassen.
McCullough war mehr als zehn Jahre bei der in Silverstone beheimateten Organisation tätig und erlebte deren Entwicklung von Force India über Racing Point bis zu Aston Martin. Vor seinem Wechsel weg vom Formel-1-Projekt des Teams hatte er mehrere Positionen im Rennstrecken-Performancebereich inne.
Zum Zeitpunkt dieser Veränderung wurde er auf seinem LinkedIn-Profil als Performance-Direktor von Aston Martin Performance Technologies geführt. Die Bandbreite seiner bisherigen Aufgaben und seine langjährige Verbindung zum Team würden ihn zu einem naheliegenden Kandidaten für eine leitende operative Position bei Red Bull machen, sollte sich der Bericht bestätigen.
Vor seinem Wechsel zum Team aus Silverstone arbeitete McCullough bei Williams als Dateningenieur, bevor er in eine Rolle als Renningenieur aufstieg. Er betreute unter anderem Nico Hülkenberg, Rubens Barrichello und Bruno Senna. Anschließend war er kurze Zeit bei Sauber als Leiter der Rennstreckentechnik tätig.
Dieser Werdegang würde McCullough Erfahrung in Datenanalyse, Renningenieurwesen und der umfassenden Koordination an der Strecke verschaffen – alles zentrale Bestandteile der von BILD beschriebenen Position.
Die Spekulationen folgen auf die Bestätigung, dass Lambiase Red Bull nach einer langen Zusammenarbeit mit Max Verstappen verlassen wird. Am 9. April 2026 bestätigte McLaren, dass Lambiase als Chief Racing Officer unterschrieben hat und 2028 zum Team aus Woking stoßen wird – oder, falls möglich, bereits früher.
Lambiase begann seine Formel-1-Karriere 2005 als Dateningenieur bei Jordan. Später wurde er zum Renningenieur, als das Team zu Force India wurde. 2015 wechselte er zu Red Bull und arbeitete zunächst mit Daniil Kwjat, bevor er 2016 Verstappens Renningenieur wurde. Im Oktober 2024 stieg er zum Leiter des Rennbetriebs auf.
Red Bulls gemeldetes Interesse an McCullough unterstreicht, wie wichtig es für das Team ist, einen erfahrenen Leiter für den Einsatz an der Rennstrecke zu finden und die entstandene Lücke zu schließen.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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