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Red Bull hat die Verpflichtung von Tom McCullough als zukünftigen Head of Racing bekannt gegeben. Mit dieser neuen Führungsposition setzt das Team aus Milton Keynes die Umstrukturierung seiner sportlichen Organisation fort.
McCullough wird Anfang 2027 zu Red Bull stoßen, nachdem er eine Phase der Freistellung bei der Aston-Martin-Gruppe absolviert hat. Mit dieser Personalentscheidung gewinnt Red Bull eine erfahrene Führungskraft, die auf eine Karriere bei Reynard Engineering, Williams und Sauber zurückblicken kann und zudem über ein Jahrzehnt eng mit der Organisation von Aston Martin verbunden war.
Er kam 2014 zum Team, als dieses noch unter dem Namen Force India antrat, und übernahm zunächst die Rolle des Chef-Renningenieurs. Im Januar 2018 stieg McCullough zum Performance Director auf und rückte damit ins Zentrum der Formel-1-Aktivitäten von Aston Martin.
Sein Aufgabenbereich änderte sich im Januar 2025, als er vom F1-Team zu Aston Martin Performance Technologies wechselte. Dieser Schritt folgte auf schwache Leistungen in der zweiten Saisonhälfte 2023 und während des gesamten Jahres 2024. Im August 2026 wurde schließlich sein vollständiger Abschied von der Aston-Martin-Gruppe verkündet.
Die jüngste Entwicklung von Aston Martin und die internen Veränderungen haben für Aufsehen gesorgt, unter anderem nachdem Adrian Newey Fernando Alonso nach dessen Aufschwung beim Großen Preis der Niederlande lobte.
Red Bull bestätigte die Ankunft von McCullough in einer kurzen Stellungnahme: „Wir freuen uns sehr, Tom Anfang 2027 im Team willkommen zu heißen, und blicken gespannt auf den großen Erfahrungsschatz und die Expertise, die er in diese Rolle einbringen wird.“
Dies ist bereits die zweite hochkarätige Neuverpflichtung, die Red Bull bei einem anderen Team getätigt hat. Auch Gwen Lagrue wurde von Mercedes als Berater für junge Fahrer abgeworben, was das Ausmaß der aktuellen personellen Veränderungen innerhalb der Organisation unterstreicht.
Die Verpflichtung von McCullough erfolgt zudem zu einem Zeitpunkt, an dem sich Red Bull auf die Zeit nach Gianpiero Lambiase vorbereitet. Der Head of Race Engineering und Renningenieur von Max Verstappen hat sich dazu entschlossen, zu McLaren zu wechseln; dieser Wechsel wird voraussichtlich ab der Saison 2028 vollzogen.
Zu den weiteren hochrangigen Abgängen zählt Chefdesigner Craig Skinner. Im Zuge der daraus resultierenden Umstrukturierung wurde Ben Waterhouse zum Chief Performance and Design Engineer befördert, während Andrea Landi von Racing Bulls als Head of Performance zum Team stieß.
McCulloughs neue Position kommt somit zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Red Bull, da das Team seine Erfahrung stärkt und gleichzeitig mehrere wichtige technische und sportliche Verantwortungsbereiche für die Zeit ab 2027 neu ordnet.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.