Spanien-GP 2026: Die wichtigsten Fakten & Zahlen zum Madring

Madring rüstet sich für sein Formel-1-Debüt
Die 14. Runde der Formel-1-Saison 2026 findet an diesem Wochenende auf dem brandneuen Madring statt. Madrid richtet damit den Großen Preis von Spanien aus – die Königsklasse kehrt nach mehr als 40 Jahren wieder in die spanische Hauptstadt zurück.
Das 1. und 2. Freie Training stehen am Freitag, dem 11. September, auf dem Programm, gefolgt vom 3. Freien Training und dem Qualifying am Samstag, dem 12. September. Der Grand Prix wird am Sonntag, dem 13. September, ausgetragen.
Der Kurs ist 5,416 Kilometer lang und feiert 2026 seine Premiere im Rennkalender. Daher gibt es noch keinen Rundenrekord, keine bisherigen Pole-Positions und keine Siegerstatistiken. Der Weg von der Pole-Position bis zum Anbremspunkt für Kurve 1 beträgt lediglich 200 Meter, weshalb die Anfangsphase des Qualifyings sowie der Rennstart sofort im Rampenlicht stehen.

Madrid war in der Vergangenheit bereits Schauplatz der Formel 1: Auf dem Circuito del Jarama, nördlich der Hauptstadt, wurden zwischen 1968 und 1981 insgesamt neun Weltmeisterschaftsläufe veranstaltet.
Einen detaillierten Einblick in den neuen Austragungsort bietet unsere Streckenanalyse darüber, was Fans vom Madrid-GP am Madring erwarten können.
Die wichtigsten Statistiken
- Erster Grand Prix – 2026
- Streckenlänge – 5,416 km
- Rundenrekord – Nicht vorhanden
- Meiste Pole-Positions – Nicht vorhanden
- Meiste Siege – Nicht vorhanden
- Weg von der Pole zum Bremspunkt Kurve 1 – 200 Meter
- Safety-Car-Wahrscheinlichkeit – Nicht vorhanden
- Virtual-Safety-Car-Wahrscheinlichkeit – Nicht vorhanden
- Boxenstopp-Zeitverlust – Nicht vorhanden
Eine anspruchsvolle Reifentaufe
Pirelli hat für das Wochenende die Mischungen C2, C3 und C4 nominiert, die als harte, mittlere beziehungsweise weiche Reifen fungieren. Der erste Sektor ist extrem schnell, während der zweite flüssige mittelschnelle und langsame Kurven kombiniert – darunter die überhöhte Steilkurve Turn 12. Der finale Abschnitt zeichnet sich durch mehrere 90-Grad-Kurven aus, die stark an die Streckencharakteristik von Baku erinnern.

Aus energetischer Sicht zählt der Madring auf Anhieb zu den fünf forderndsten Kursen des gesamten Kalenders. Die Seitenführungskräfte sind von ihrer Intensität her mit Barcelona und Silverstone vergleichbar, während „La Monumental“ dank ihrer Neigung und Länge die höchste vertikale Belastung der Saison erzeugt.
Zudem wird das Grip-Niveau der Pneus eine zentrale Rolle spielen. Der Asphalt ist sehr glatt und bietet verhältnismäßig wenig Grip. Daher wurde der Belag vorab mit Hochdruck-Wasserstrahlen behandelt, um typische Staub- und Bitumenrückstände neu asphaltierter Flächen abzutragen.
Pirelli begann bereits vor drei Jahren mit der Analyse der auftretenden Reifenkräfte und modellierte Fahrlinien sowie Belastungen auf Basis des Streckenentwurfs. Nach Abschluss der Bauarbeiten vermaßen die Ingenieure die Makro- und Mikrorauheit des Asphalts, verfeinerten die Simulationen und bereiteten ein technisches Briefing für die Teams vor.
