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Dan Towriss, CEO von TWG Motorsports, hat klargestellt, dass Colton Hertas Weg in ein zukünftiges Formel-1-Cockpit bei Cadillac in erster Linie nach seiner Arbeit rund um das F1-Programm bewertet wird und nicht nach seinen aktuellen Ergebnissen in der Formel 2.
Herta verließ die IndyCar-Serie Ende 2025, um diese Chance zu ergreifen, und unterschrieb als Testfahrer für das amerikanische Team. Seine Rolle hat sich seitdem auf mehrere Bereiche ausgeweitet: Simulatorarbeit, Zeit in der Cadillac-Garage, Formel-2-Wettbewerbe mit Hitech und eine Reihe von Einsätzen im ersten freien Training in aktuellen F1-Boliden.
Das Formel-2-Programm soll Herta dabei helfen, die Strecken des Kalenders kennenzulernen. Seine Ergebnisse lagen bisher jedoch weitgehend im Mittelfeld – ein Leistungsniveau, das Towriss zufolge im Kontext betrachtet werden sollte, anstatt es als endgültigen Maßstab für seinen Fortschritt zu behandeln.

Diese Einschätzung steht im Einklang mit dem übergeordneten Ziel von Hertas F2-Kampagne. Leser, die die Kategorie verfolgen, können auch unseren Leitfaden zur 8. Runde der Formel 2 in Spa-Francorchamps 2026 konsultieren, in dem der Zeitplan und die Übertragungsdetails der Meisterschaft aufgeführt sind.
Hertas Debüt im ersten freien Training fand Anfang dieser Saison beim Großen Preis von Barcelona-Catalunya statt. Seine nächste Gelegenheit in einem aktuellen F1-Boliden wird sich während des ersten freien Trainings in Ungarn bieten, wobei für 2026 zwei weitere Einsätze geplant sind.
Towriss erklärte, bei Hertas F2-Einsatz gehe es darum, Strecken und Reifen kennenzulernen. Er fügte hinzu, dass dieser Prozess trotz einiger „Unebenheiten auf dem Weg“ und Ergebnissen, die nicht den Erwartungen entsprachen, stattfinde. Er verwies zudem auf die aktuelle Position von Hitech als Teil der Erklärung.

„Für Colton ging es nur ums Lernen – hierher zu kommen, Strecken und Reifen zu lernen, und das passiert definitiv“, sagte Towriss, wie von RACER zitiert.
Er fügte hinzu, dass Herta weiterhin zeige, was er leisten könne, während er die Arbeit erledige, die Cadillac von ihm verlange. Neben der F2 entwickelt sich der Amerikaner im F1-Simulator weiter und sammelt praktische Erfahrungen während der freien Trainingssitzungen.
Towriss sagte, Herta habe bei seinem ersten Trainingseinsatz alles erledigt, was das Team verlangt habe. Der Fokus liegt nun darauf, genügend Beweise zu sammeln, um die Einsatzbereitschaft für die Formel 1 zu demonstrieren. Für Cadillac wird diese Gesamtarbeit – und nicht allein eine Platzierung im F2-Mittelfeld – das endgültige Urteil über Hertas Potenzial prägen.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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