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Motorsport-Ikone Valentino Rossi hat sich humorvoll zu dem wachsenden Trend geäußert, dass Formel-1-Stars in den GT3-Rennsport einsteigen. Er scherzte, dass er dabei geholfen habe, „die Tür zu öffnen“ für den vierfachen F1-Weltmeister Max Verstappen, damit dieser in diese Disziplin einsteigen konnte.
Während des Saisonauftakts der GT World Challenge Europe auf dem Circuit Paul Ricard äußerte sich der neunfache Motorrad-Weltmeister begeistert darüber, den Niederländer bei seinem Test in der Langstrecken-Disziplin zu sehen.
„Ich habe die Tür ein wenig geöffnet, ich habe den Weg ein Stück weit geebnet“, sagte Rossi mit einem Lächeln gegenüber Sky Sport Italia. „Ich freue mich. Ich glaube nicht, dass es allein mein Verdienst ist, aber es ist eine große Genugtuung, Verstappen in dieser Art von Auto fahren zu sehen. Ich hoffe wirklich, dass ich bald mit ihm auf die Strecke gehen und ein paar Runden zusammen drehen kann.“
Seit seinem Rücktritt aus der MotoGP im Jahr 2021 hat sich Rossi fest in der GT3-Szene etabliert. Der 47-Jährige ist mittlerweile eine feste Größe in dieser Kategorie und konnte bereits beachtliche Erfolge feiern, darunter einen Sieg bei den 8 Stunden von Indianapolis und eine volle Saison in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2025.

Für Rossi liegt der Reiz der GT3-Klasse in der Reinheit des Fahrerlebnisses. „Es ist eine Kategorie, die wirklich wächst“, bemerkte er. „Die Autos sind fantastisch zu fahren, und die Essenz des Motorsports ist immer noch sehr deutlich spürbar. Sie sind schnell, aber auch schwer und schwierig zu kontrollieren, was die Rennen spannend macht. Es ist einfach sehr cool.“
Verstappen hat keine Zeit verloren, um sich einen Namen zu machen, seit er vor weniger als einem Jahr seine Rennlizenz erhalten hat. Unter seinem eigenen Team, Verstappen Racing, konnte der Red-Bull-Pilot bereits einen Debütsieg in der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie eine Pole-Position beim NLS2-Rennen im April verbuchen. Derzeit bereitet er sich auf das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vor, bei dem er sich einen Mercedes-AMG GT3 mit Dani Juncadella, Jules Gounon und Lucas Auer teilen wird.
Beim Event in Paul Ricard war mit Lance Stroll ein weiterer F1-Pilot am Start, der sein GT3-Debüt in einem Aston Martin Vantage gab. Trotz einer starken Leistung, die unter anderem die achtschnellste Rennrunde beinhaltete, wurde der Auftritt des Kanadiers durch Strafen und einen letztendlichen Ausfall aufgrund von Getriebeproblemen beeinträchtigt.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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