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Williams zelebriert die Rückkehr der Formel 1 nach Madrid mit einer einmaligen Sonderlackierung, die an die Farben des weltmeisterlichen FW07C aus dem Jahr 1981 angelehnt ist. Das Design schlägt eine Brücke von der heutigen Kampagne des Traditionsteams zum letzten Auftritt der Königsklasse in der spanischen Hauptstadt auf dem Circuito del Jarama.
Die Boliden von Lokalmatador Carlos Sainz und Teamkollege Alex Albon gehen in einem weiß-grün-dunkelblauen Farbschema an den Start – eine direkte Reminiszenz an den FW07C, mit dem Alan Jones und Carlos Reutemann 1981 um Siege kämpften. Williams stellt damit ganz bewusst eine optische Verbindung zwischen den glorreichen Erfolgen der Vergangenheit und den aktuellen Ambitionen her, sich wieder an die Spitze des Feldes vorzukämpfen.
Laut Williams spiegelt das Design wider, wie das Team Erkenntnisse, Methoden und Lehren aus der Historie nutzt, um die eigene Zukunft zu gestalten. Der Rennstall formulierte diesen Brückenschlag treffend: „Von den Ingenieuren, die den FW07C entwickelten, bis hin zu den Teamkollegen, die nun den FW48 vorbereiten: Derselbe Geist von Innovation, Präzision und Teamarbeit prägt Williams bis heute.“

Präsentiert wurde die Sonderlackierung am Dienstagabend im Rahmen eines Fan-Zone-Events mit Sainz auf der Plaza del Callao in Madrid. Sie steigert die Vorfreude auf den ersten Großen Preis von Spanien auf dem neuen Madring – einem 22 Kurven umfassenden Kurs, der teils als Straßenkurs und teils als permanente Rennstrecke angelegt ist. Zuletzt sorgte bereits der neue Madring-Streckenplan mit zwei Straight-Mode-Zonen für großes Aufsehen vor der Premiere der Formel 1 in Madrid.
Teamchef James Vowles betonte, dass das Design weit mehr als nur ein historischer Farbcode sei; es diene vielmehr als klares Bekenntnis zur Kontinuität beim Wiederaufstieg des Teams.
„Unsere Mission, wieder an die Spitze des Feldes zurückzukehren, stützt sich auf alles, was wir je geleistet haben, schöpft daraus Kraft und Inspiration“, erklärte Vowles. „Ich bin unglaublich stolz darauf, dies durch Atlassians Sonderlackierung zu feiern. Wir verbinden das Team, das wir einst in Jarama waren, mit der Mannschaft, die wir heute durch zielgerichtete Zusammenarbeit, technologische Innovationen und echte Kreativität werden.“
Er fügte hinzu: „Das Auto sieht fantastisch aus, und ich kann es kaum erwarten, es durch die Straßen von Madrid fahren zu sehen.“

Für Lokalmatador Sainz besitzt das Wochenende eine ganz besondere emotionale Bedeutung: In Madrid wurde er geboren, wuchs dort auf und unternahm seine ersten Schritte im Motorsport. Das Rennen wird sein 13. Großer Preis von Spanien sein – jedoch der allererste direkt vor der eigenen Haustür in der Hauptstadt.
Sportlich gesehen zählt Nostalgie allerdings wenig: Williams wartet seit Albons achtem Platz in Monaco vor acht Grand-Prix-Wochenenden vergeblich auf Zähler. Nach Rang fünf in der Konstrukteurswertung des Vorjahres belegt Williams aktuell mit elf Punkten nur den neunten Rang – fünf Zähler hinter Audi.
Die Madrid-Premiere bietet Williams somit nicht nur die perfekte Bühne zur Würdigung des eigenen Erbes, sondern vor allem die dringende sportliche Chance auf die ersehnte Trendwende.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.