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Die engen, unbarmherzigen Straßen von Monte Carlo stellen die ultimative Herausforderung für junge Formelsport-Talente dar. Da der Verkehr im Fürstentum immer ein Albtraum ist, wird das Feld der FIA Formel 3 für das Qualifying in zwei Gruppen aufgeteilt.
Während des offiziellen Fahrer-Briefings am Mittwoch wurde eine Auslosung durchgeführt, um die Startreihenfolge für das entscheidende Qualifying der zweiten Runde zu bestimmen. Hier erfahren Sie, wie das Feld aufgeteilt wird und wie das einzigartige Monaco-Format tatsächlich funktioniert.
Die Auslosung ergab eine einfache Aufteilung basierend auf den offiziellen Startnummern der Fahrer:
Gruppe A besteht aus allen Autos mit geraden Nummern.
Gruppe B setzt sich aus allen Autos mit ungeraden Nummern zusammen.
Gruppe A gewann die Auslosung und darf zuerst auf die Strecke. Sie eröffnen das erste Segment der Session am Freitagmorgen um 11:05 Uhr Ortszeit.
Sobald Gruppe A ihre Session beendet hat, folgt unmittelbar Gruppe B, die um 11:29 Uhr Ortszeit auf den historischen Stadtkurs geht.

Da sich die Streckenbedingungen in Monaco schnell verändern, wäre es gegenüber der Gruppe, die zuerst fuhr, nicht fair, einfach die 30 schnellsten Rundenzeiten zu werten. Stattdessen wird die Startaufstellung durch ein aggregiertes Ergebnis bestimmt:
Die Startaufstellung für das Hauptrennen (Sonntag)
Der Fahrer, der über beide Sessions hinweg die schnellste Gesamtrundenzeit erzielt, sichert sich die prestigeträchtige Pole-Position für das Hauptrennen.
Der Fahrer, der die andere Gruppe angeführt hat, startet automatisch neben ihm auf P2 in der ersten Reihe.
Der Rest der Startaufstellung wird dann durch abwechselndes Auffüllen der beiden Gruppen basierend auf ihrer Klassifizierung in der jeweiligen Session ermittelt (z. B. der Zweitschnellste der schnelleren Gruppe erhält P3, der Zweitschnellste der langsameren Gruppe P4 und so weiter).
Die umgekehrte Startaufstellung für das Sprintrennen (Samstag) Die für die Formel 3 charakteristische umgekehrte Startaufstellung sorgt für eine zusätzliche strategische Ebene. Für das Sprintrennen am Samstag werden die ersten 12 Startplätze umgekehrt:
Der Fahrer, der in der zweitschnellsten Gruppe den sechsten Platz belegt, erbt die Pole-Position für das Sprintrennen.
Der sechstplatzierte Fahrer aus der Gruppe, die den Gesamtsieger der Pole-Position hervorgebracht hat, startet von P2.
Da Überholen in Monaco bekanntermaßen extrem schwierig ist, sind die geteilten Qualifying-Sessions am Freitagmorgen wohl die wichtigsten 30 Minuten im gesamten Kalender der Formel 3. Weitere Hintergrundinformationen finden Sie in unserer Vorschau auf den Formel-3-Grand-Prix von Monaco 2026.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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